Geschwindigkeitsüberwachung
Allgemein
Nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor Hauptunfallursache Nummer eins. Neben der Verkehrspolizei leistet der Landkreis Heidenheim mit seinen mobilen und stationären Geschwindigkeitsüberwachungen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrsicherheit auf unseren Straßen. Darüber hinaus setzt der Fachbereich Sicherheit und Ordnung ein Verkehrsmessgerät ein, mit welchem über einen längeren Zeitraum hinweg die Fahrgeschwindigkeiten aufgezeichnet werden. Diese Daten lassen Rückschlüsse auf den Überwachungsbedarf und ggf. weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu.
Stationäre Geschwindigkeitsmessung
Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt mittels Koaxialkabelmessverfahrens. Beim Überfahren von drei einzelnen parallel verlaufenden Kabeln, die in der Fahrbahn verlegt sind, werden Spannungsimpulse ausgelöst. Anhand dieser Impulse werden drei Zeitmessungen gestartet, mit dieser der Rechner nach der Gleichung = Weg / Zeit die gefahrene Geschwindigkeit ermittelt und bei einer Überschreitung ein Foto auslöst.
Mobile Geschwindigkeitsmessungen
Von einem Radargerät werden über eine Antenne kegelförmig Radarwellen ausgestrahlt. Fährt ein Fahrzeug durch den Radarstrahl, werden die Wellen in unterschiedlichen Frequenzen von der Antenne empfangen. Aus den daraus entstehenden Frequenzverschiebungen wird die gefahrene Geschwindigkeit ermittelt.
Wenn es blitzt
Geschwindigkeitsübertretungen werden mit Verwarnungsgeld und ab 40.- € mit Bußgeld geahndet. Zu den Verstößen, die mit Bußgeld geahndet werden kommen Einträge ins Verkehrszentralregister nach dem Punktesystem. Besonders schwerwiegende Verstößen werden zusätzlich mit einem Fahrverbot von bis zu drei Monaten geahndet. Weitere Informationen zum Thema Punktesystem erhalten sie auf der Internetseite des Kraftfahrtbundesamts.

