Kommunale Kriminalprävention
Unter Kommunaler Kriminalprävention, kurz KKP, versteht man die Vernetzung und Koordination lokaler Aktivitäten zum Abbau von Kriminalität und Kriminalitätsfurcht.
Das Thema "Sicherheit und Ordnung" ist für die Kommunen von großer Bedeutung. Dies wird auch dadurch deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger die Sicherheit und die Lebensqualität in direktem Zusammenhang mit der Kriminalitätsentwicklung beurteilen.
Da die Ursachen der Kriminalität vielfältig sind, ist Kriminalprävention nicht nur ein Thema für Polizei und Justiz, sondern vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Im Zusammenschluss aller gesellschaftlichen Kräfte soll versucht werden, die Entstehung von Kriminalität zu analysieren und nach Wegen und Lösungen zu suchen, Tatreize zu verringern, Hemmschwellen zur Kriminalität zu erhöhen und das Rechtsbewusstsein zu stärken.
Aufgaben der KKP:
Vor-Ort-Ansatz (kommunal)
ursachenorientiert
gesamtgesellschaftlich und Ressort übergreifend
ganzheitlich und vernetzt
Entstehung von Kriminalität analysieren
Tatreize verringern
Hemmschwellen zur Kriminalität erhöhen
Rechtsbewusstsein stärken
Diese Aufgaben sind nur in Zusammenarbeit aller zu meistern, deshalb ist es wichtig, dass alle gesellschaftlichen Kräfte und Einrichtungen mithelfen und vor allem die Beteiligung des einzelnen Bürgers, ohne dessen Hilfe die Prävention nicht funktionieren würde.

