2011/2012 Kulturlandschaft des Jahres
Die Ostalb mit den prägenden Tälern der Brenz und Kocher, ihren Hochflächen Albuch und Härtsfeld und dem Lonetal ist ungemein reich an verschiedenartigen landschaftlichen Reizen, kulturellen Schätzen und charakteristischen Überlieferungen. Deshalb wurde sie vom Schwäbischen Heimatbund zur Kulturlandschaft des Jahres 2011/2012 auserwählt.

Begeben Sie sich auf Reisen durch Urzeit, Eiszeit, Kultur & Natur
Der Schwäbische Heimatbund setzt sich ein
Auftakt am 1. Mai 2011
Die Ostalb - Landschaftsmix und Zeitreise von der Urzeit, Eiszeit bis zur Römerzeit
Gemeinsame Sache
EU-Förderung
Begeben Sie sich auf Reisen durch Urzeit, Eiszeit, Kultur & Natur
Um der Vielfalt dieser Landschaft gerecht zu werden, sind zahlreiche Vorträge, Tagungen, Workshops und Exkursionen zu den Themen Landschaft und Naturschutz, Denkmalschutz, Landeskunde und Archäologie geplant.
Mehr Infos zum Projekt, Interessantes über die Region und ihre Besonderheiten (Rubrik „Downloads“) sowie den Online-Veranstaltungskalender finden Sie unter www.brenzregion.de.
Der Schwäbische Heimatbund setzt sich ein
Baden-Württemberg ist reich an schönen Landschaften. Jede hat ihr unverwechselbares Gesicht. Ihr hoher Wert ist vielen Menschen dabei nicht immer bewusst. Der Veränderungsdruck ist angesichts des rasanten technischen, ökonomischen und sozialen Wandels in unserer Gesellschaft groß. Die Landschaften werden gleichförmiger, ihre individuellen Züge verschwinden allmählich.
Der Schwäbische Heimatbund kämpft seit Langem um den Erhalt und die vernünftige Entwicklung unserer Landschaften. Mit dem Projekt »Kulturlandschaft des Jahres« soll auf deren Schönheit und auf die Bedeutung unserer Heimat aufmerksam gemacht werden. Gemeinsam mit örtlichen Partnern und durch vielerlei Veranstaltungen wird für die Pflege der Landschaft und eine schonende künftige Gestaltung geworben. Bei dem Projekt wird jeweils über einen Zeitraum von zwei Jahren ein Gebiet unseres Landes in all seiner Eigenart ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt.
Auftakt am 1. Mai 2011
Am 1. Mai 2011 wurde die Veranstaltungsreihe mit einer Wanderung von Neresheim nach Katzenstein eröffnet.
Start war um 11.00 Uhr am Bahnhof Neresheim. Nach einigen einführenden Worten und dem „Startschuss“ durch die Neresheimer Bürgerwehr startet die Wanderung unter Leitung von Landrat Hermann Mader und Wanderführer Hans-Rainer Schmid, der allerlei Interessantes zur Kulturlandschaft zu erzählen wusste. Wanderführer Wolfgang Pösselt hat die Gruppe begleitet und darauf geachtet, dass niemand zurück blieb.
Am Lehrbienenstand des Bezirksbienenzüchtervereins Neresheim-Härtsfeld wurde ein kurzer Zwischenstop gemacht. Dann gings weiter zum Abschluss auf Burg Katzenstein. Nach gemütlichem Beisammensitzen konnten die Wanderer mit dem Oldtimerbus oder der Schättere zurück nach Neresheim fahren.
Die Ostalb mit Albuch, Härtsfeld und Lonetal – Landschaftsmix und Zeitreise von der Urzeit, Eiszeit bis zur Römerzeit
Sie ist Teil der LEADER-Brenzregion und gehört zum GeoPark Schwäbische Alb. Einst überflutet von Urmeeren ist in Millionen von Jahren eine unverwechselbare Landschaft entstanden. Flüsse haben tiefe Täler in die alten Gesteinsschichten gegraben. Viele Wasserläufe sind heute in den Tiefen des Karstgebirges verschwunden. Einzigartige Phänomene wie Dolinen, Hungerbrunnen und Höhlen verdankt man der Wasserdurchlässigkeit des Karstes. Oberirdisch geblieben sind Kocher und Brenz, die das Härtsfeld vom Albuch trennen. Vor dem Albtrauf ragt der Ipf hervor, auf dem Albuch hat ein Meteorit das Steinheimer Becken geformt. Satte Buchenwälder und reizvolle, durch jahrhundertelange Beweidung entstandene Wacholderheiden fühlen sich auf den kargen Böden wohl.
Auf Schritt und Tritt begegnen uns Geschichte und Kultur. Frühe Menschen schufen im Tal der Lone die faszinierenden und ältesten Kunstwerke – Löwenmensch, Mammut und Vogelherdpferdchen sind nur einige Exemplare. Kelten, Römer, Alamannen und Merowinger gestalteten die Landschaft und hinterließen ihre Spuren - unsere Kulturlandschaft entstand.
Neben dem UNESCOWelterbe Limes gibt es zahlreiche kulturelle Schätze auf der Ostalb zu entdecken. Haufendörfer, Städte, Burgen und Schlösser entstanden – der Barock feiert seinen Triumph im Kloster Neresheim. Industriekultur spiegelt sich in Steinbrüchen, Bohnerzgruben und Bergwerken wider. Und unternehmerische Findigkeit lässt Betriebe von Weltruf entstehen.
Gemeinsame Sache
Der Schwäbische Heimatbund ist Initiator des Projekts. Örtliche Partner, wie der Landkreis Heidenheim, der Ostalbkreis, der Alb-Donau-Kreis und Verwaltungsverband Langenau, die Akademie Ländlicher Raum sowie die Städte und Gemeinden Aalen, Dischingen, Gerstetten, Herbrechtingen, Königsbronn, Nattheim, Neresheim, Niederstotzingen, Sontheim und viele regionale Akteure der Region tragen zum Erfolg des Projekts bei.
Auch die Sparkassen-Bürger-Stiftung der Kreissparkasse Heidenheim und die Sparkassenstiftung Ostalb unterstützen das Projekt. Zudem hat Herr Minister Alexander Bonde, Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.
Das Projekt wird durch das EU-Förderprogramm LEADER gefördert
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Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2007-2013 |
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Mit dem Regionalentwicklungsprogramm LEADER fördern die EU und das Land Baden-Württemberg innovative Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums.
Das Fördergebiet Brenzregion umfasst große Teile des Landkreises Heidenheim, sowie Teile des Alb-Donau-Kreises und des Ostalbkreises.
Das übergeordnete Motto und Leitbild der integrierten ländlichen Entwicklung für die Brenzregion lautet : Landschaft erhalten, Lebensraum gestalten, Kulturgeschichte erleben.








