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In Stadt und Land
Die Brenz als Nebenfluss der Donau trennt den Landkreis in den östlich liegenden Landschaftsteil des Härtsfelds und den westlichen Teil des Albuchs und der Gerstetter Alb.
In den Städten und Gemeinden des Landkreises wartet allerhand Sehenswertes auf neugierige Besucher.
Durchs Brenztal ins Lonetal
Auf die Gerstetter Alb
Auf dem Albuch
Aufs Härtsfeld
Durchs Brenztal ins Lonetal
Wie an einer Perlenkette liegen die Ortschaften und Städte im Brenztal aufgereiht. Trotz einer frühen Industrialisierung und dichten Besiedlung stößt man immer wieder auf unberührte Naturlandschaften.
Königsbronn am Brenzursprung
Heidenheim
Herbrechtingen - Eselsburger Tal
Giengen
Hermaringen
Sontheim
Niederstotzingen-Stetten im Lonetal
Königsbronn – am Ursprung der Brenz
Mitten im Ort gleich neben dem im Rokokostil erbauten Rathaus entspringt aus einer Karstquelle die Brenz. Durch den historischen Ortskern fließt sie vorbei am alten Zisterzienserkloster und passiert den Itzelberger See. Hier am Ursprung der Brenz wurde auch Industriegeschichte geschrieben.
Sehenswertes:
Brenztopf ● Historischer Ortskern mit Kneippanlage ● Georg-Elser-Gedenkstätte ● Ruine Herwartstein ● Torbogenmuseum mit Landesfischereimuseum ● Klosteranlage ● Itzelberger See mit Minigolf ● Karstquellenweg ● Freilichtspiele
Heidenheim – am Fuße des Hellensteins
Durch ein naturreiches Wiesental bahnt die Brenz sich ihren Weg, vorbei an einer der wenigen noch in Betrieb befindlichen Mühlen erreicht sie über den Ortsteil Schnaitheim die Große Kreisstadt Heidenheim an der Brenz. Schon von weitem sieht man hoch auf dem Hellenstein das Schloss thronen. In Begleitung des bezaubernden Brenzparks, entstanden aus der Landesgartenschau 2006, gelangt man in die historische Altstadt, wo schon Römer und Germanen siedelten und heute die Schlossarkaden und Geschäfte ein genussvolles Einkaufserlebnis bieten.
Sehenswertes:
Brenzpark ● Kunstmuseum ● Welt der Sinne ● Museum Schloss Hellenstein ● Museum Kutschen Chaisen Karren ● Wildpark mit Falknerei ● Kletterwald ● Opernfestspiele und Naturtheater ● historische Altstadt ● Freizeitbad Aquarena ● Congress Center
Herbrechtingen – am Eingang zum Eselsburger Tal
Geschichtsträchtige Firmen säumen den Weg von Heidenheim nach Herbrechtingen. Umso faszinierender wirkt das bezaubernde Eselsburger Tal, in dem sich die Brenz um den Umlaufberg Buigen schlingt. Nicht verwunderlich, dass sich am Eintritt und Austritt des Natur geschützten Tales schon früh geistige Herren in Klosteranlagen niederließen.
Sehenswertes:
Heimatmuseum ● Kulturzentrum im Kloster Herbrechtingen ● Eselsburger Tal mit Steinernen Jungfrauen und alten Burgruinen ● Rundwanderwege im Tal ● Freizeitbad Jurawell
Giengen an der Brenz – im Bärenland
Frauen spielen in der Geschichte Giengens eine wichtige Rolle. Margarete Steiff gehört wohl zu den berühmtesten. Bei Vogelschützern bekannt ist Lina Hänle und bei Naturwissenschaftlern Maria Gräfin von Linden. Das Steiff Museum entführt in der Stadt in eine Traumwelt von Tieren aus Plüsch, die nicht nur Kinderherzen höher schlagen lassen. Außerhalb der Stadt kann man in Hürben der HöhlenErlebnisWelt Charlottenhöhle einen Besuch abstatten und begegnet dort dem Höhlenbären. Urig wird’s in Burgberg in der Alten Mühle mit ihrem Mühlenstadel. Warum die Burgberger nie unter kalten Füßen leiden, erfahren Sie dort.
Sehenswertes:
In Giengen: Steiff Museum ● historische Altstadt mit Skulpturenpfad ● Max Reger Biennale ● Steifffestival
In Hürben: Stadtmuseum ● HöhlenErlebniswelt mit begehbarer Charlottenhöhle, HöhlenHaus, ● Erlebnisspielplatz, Schauland „Faszination Höhle Mensch Natur“ ● Jakobswegle
In Burgberg: Alte Mühle mit Mühlenstadel
Hermaringen – am Fuße der Güssenburg
Hoch über Hermaringen thronen die Ruinen der alten Güssenburg. Die Brenz fließt beschaulich durch den Ort. An ihrem kleinen Stausee kann man die Seele baumeln lassen.
Sehenswertes:
Ruine Güssenburg
Sontheim an der Brenz – am Rande des Donaurieds
Durch ein bezauberndes Wiesental hindurch schlängelt sich die Brenz unterhalb von Bergenweiler vorbei über Brenz nach Sontheim und überschreitet die bayerische Grenze in Bächingen.
In Sontheim an der Brenz findet die Schwäbische Alb ihr Ende und geht ins naturreiche Donauried über. Tradition und Brauchtum ist hier noch zu erleben. Am Markttag und zur Kirchweih bersten die alten Gasthäuser aus allen Nähten und der Duft des traditionsreichen Hammelbratens steigt in die Nase. Im Ortsteil Brenz imponiert ein Ensemble herausragender Baukunst mit der romanischen Galluskirche und dem Schloss Brenz.
Sehenswertes:
Galluskirche und Schloss Brenz mit Heimatmuseum ● Schlossserenaden ● Naturinfohaus „mooseum“ im Nachbarort Bächingen
Durchs Lonetal
Niederstotzingen – an alten Römerstraßen
Niederstotzingen wurde im Jahr 1366 die Stadtrechte erteilt. Schlösser sind hier keine Mangelware. Fürst Maldeghem bewohnte noch bis vor kurzem seinen Sitz. Doch darauf beruht nicht der legendäre Weltruhm. Ein paar Kilometer weiter im Lonetal liegt die berühmte Vogelherdhöhle, wo der moderne Mensch vor etwa 35.000 Jahren eine der ersten Kunstwerke geschaffen hat. Zu den berühmtesten gehört das aus Mammutelfenbein geschnitzte Vogelherdpferdchen und das Mammut. Weiter im Lonetal Richtung Ulm reihen sich die Höhlen aneinander. In der wenige Kilometer entfernten Bärenhöhle liegt der Fundort des Löwenmenschen.
Folgt man dem Lonetal in die andere Richtung gelangt man zur Charlottenhöhle mit ihrem erlebnisreichen Umfeld. Oberhalb blitzen die Türme der Ruine Kaltenburg durch die Bäume hindurch. Ein Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen des Ausblicks
Sehenswertes:
Vogelherdhöhle mit Themenpfad bei Stetten ● historische Ortsmitte in Niederstotzingen und Stetten ● Ruine Kaltenburg
Auf die Gerstetter Alb - Spuren der Urmeere
Gerstetten – 150 Millionen Jahre vor unserer Zeit
Rund um Gerstetten mit seinen Ortschaften Dettingen, Heuchlingen, Heldenfingen, Gussenstadt und Heuchstetten öffnet sich ein spannendes Zeitfenster in die Erdgeschichte. Die Landschaft von Kuppen- und Flächenalb, die hier über Jahrmillionen durch die Urmeere und die späteren Erdzeitalter geformt wurden, liegt einem regelrecht zu Füßen.
Diese besondere Eigenart von Landschaft und Menschen entdeckt man am besten bei den Wanderungen rund um die Ortschaften oder entlang der Lokalbahn zwischen Gerstetten und Amstetten, die von Mai bis Oktober an allen Sonn- und Feiertagen unterwegs ist.
Sehenswertes:
Riff- und Eisenbahnmuseum ● Lokalbahn Amstetten-Gerstetten ● Wasserturm ● Heimatmuseum und Alte Schmiede im Ursulastift Gussenstadt ● Themenpfade: UrMeer, Erneuerbare Energien, Lokalbahn ● Heldenfinger Kliff ● Brezgenmarkt im Hungerbrunnental ● Domäne Falkenstein ● Kulturelle Albpartie ● Kulturhof Erpfenhausen
Auf den Albuch
Steinheim – im Kraterzentrum
Steinheim am Albuch liegt sehr imposant im Kraterbecken und wird umrahmt von Wacholderheide und Wald. Vor 15 Millionen Jahren schuf ein Meteorit diese faszinierende Landschaft. Gleichzeitig entstand nur wenige Kilometer entfernt der Rieskrater. Nicht ganz unbekannt ist auch das Wental. Eine sagenumwobene Felsenlandschaft säumt das enge Tal bis zum Felsenmeer.
Sehenswertes:
Meteorkratermuseum in Sontheim i. Stubental ● Heimatmuseum im Klosterhof ● Geologischer Pfad ● Meteorkraterrundwanderweg ● Wental ● Schafhof
Aufs Härtfeld – übers steinige Feld
Auf dem Härtsfeld – übersetzt als „hartes (steiniges) waldfreies Gelände“ war das Leben härter als im Brenztal und dem Albvorland. Doch davon ließen sich die Härtsfelder nicht abschrecken. Hart im Nehmen und fest im Glauben nutzen sie ihre Standortfaktoren. Heute entzückt Landschaft, Natur und große Baudenkmäler.
Heidenheim-Großkuchen – wo noch Kohlmeiler rauchen
Auf dem Härtsfeld war früher das Köhlerhandwerk weit verbreitet. Die frühe Eisenhüttenindustrie im Brenztal benötigte die aus den Wälder stammende Energiequelle. Noch heute wird die Köhlerei in Nietheim berufsmäßig betrieben. Ab und an kann man die verschiedenen Arbeitsschritte auch in der Schauköhlerei in der Zwing in Neresheim bestaunen.
Sehenswertes:
Kohlmeiler in Nietheim
Wie auf der Gerstetter Alb im Westen findet man auch hier im Osten des Landkreises die berühmten Korallen. Im Korallen- und Heimatmuseum in der alten Schule wird man aber auch gewahr, dass das Härtsfeld schon sehr früh als Rohstofflieferant für die Eisenverhüttung diente. Wohl deshalb findet man in den Wäldern rund um Nattheim bestens erhaltene Keltenschanzen und viele mit Wasser verfüllte Bohnerzgruben zeugen vom einstigen Rohstoffabbau.
Wasser ist sonst auf dem Härtsfeld rar. Warum die Auernheimer aber „Wasserdippel“ genannt werden, erfährt man auf dem Wasser- und Klangpfad in Auernheim.
Sehenswertes:
Korallen- und Heimatmuseum in der Alten Schule ● Keltische Viereckschanzen ● Wasser- und Klangpfad in Auernheim
Dischingen – umrahmt von Baudenkmälern
Das Härtsfeld beeindruckt mit seinen Baudenkmälern. Hier lebte bis vor kurzem noch der Adel leibhaftig.
Von Neresheim unterhalb des Klosterns verlaufen die Bahngleise der „Härtsfeldschättere“, die noch bis 1972 die Härtsfelder bis ins Donautal nach Dillingen beförderte und umgekehrt. Bald fährt sie wieder bis zum Härtsfeldsee. Von dort aus ist es dann auch nicht mehr weit bis zur Burg Katzenstein. Im Kern bis auf das 11. Jahrhundert zurückgehend gilt sie als eine der ältesten erhaltenen romanischen Burganlagen Süddeutschlands.
Nur wenig weiter stößt man auf die beeindruckende Schlossanlage Thurn und Taxis, die sich heute noch im Besitz der Fürstenfamilie befindet.
Trotz der ausgeprägten Karstlandschaft versorgt das Wasser der im Egau-Wasser-Werk gefassten Buchmühlquelle viele Tausend Menschen mit dem wertvollen Element.
Sehenswertes:
Kloster Neresheim ● Härtsfeldmuseumsbahn ● Härtsfeldsee ● Burg Katzenstein ● Heimatmuseum Dischingen ● Schloss Ballmertshofen mit Bildergalerie ● Egau-Wasserwerk ● Schloss Thurn und Taxis mit Themenpfad und Englischem Wald ● Themenpfade zwischen Neresheim und Dischingen zur Geologie und Härtsfeldbahn











