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Einschulungsuntersuchung

In Baden-Württemberg wurde ein neues zeitgemäßes Konzept für die Einschulungsuntersuchung entwickelt.
Ziel der neuen, 2-schrittigen Einschulungsuntersuchung ist es, allen Kindern einen optimalen Start in die Schule zu ermöglichen.

Unsere sozialmedizinischen Mitarbeiterinnen sowie unsere Schulärztinnen besuchen deshalb ab März 2009 die Kindergärten im Landkreis Heidenheim und untersuchen alle Kinder im vorletzten Kindergartenjahr.

Bei dieser Vorschuluntersuchung in Schritt 1 soll selbstverständlich noch nicht die Schulfähigkeit beurteilt werden. Im Vordergrund steht vielmehr, wie sich Ihr Kind in den ersten Lebensjahren bis heute entwickelt hat. Die sozialmedizinische Mitarbeiterin und die Schulärztin besprechen dann gemeinsam die Befunde Ihres Kindes. Wichtig ist die ganzheitliche Betrachtung des Kindes. Deshalb werden nicht nur die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchung, sondern auch die Einschätzungen der Eltern (Fragebogen), der Erzieherinnen (Fragebogen) und der niedergelassenen Ärzte (U-Heft, Impfbuch) berücksichtigt.

Ergeben sich bei der Untersuchung in Schritt 1 Hinweise, dass Ihr Kind möglicherweise von einer gezielten Förderung profitieren könnte, werden Sie und Ihr Kind von der Schulärztin zu einem zweiten Untersuchungstermin eingeladen.
Die Schulärztin wird Ihr Kind eingehend untersuchen und Sie gegebenenfalls über geeignete Fördermöglichkeiten informieren und beraten.

Kurz vor der Einschulung werden wir in Schritt 2 der neuen Einschulungsuntersuchung anhand eines Erzieherinnenfragebogens oder einer Untersuchung durch die Schulärztin die Entwicklung Ihres Kindes nochmals betrachten. Diesmal steht dann die Frage der Schulfähigkeit im Mittelpunkt.