Dienstag, 24. Januar 2012
Abschiedsworte von Persönlichkeiten aus Land, Region und Kreis zum Ende der Amtszeit von Landrat Hermann Mader
Abschied vom Amt des Landrats
Hermann Mader
„Die zurückliegenden acht Jahre als Landrat waren für mich schöne, erfüllte Jahre, aber zugleich auch Jahre der Herausforderung, an die ich gerne zurückdenke. In Erinnerung werden mir vor allem die vielen interessanten Gespräche und persönlichen Begegnungen bleiben, die meine tägliche Arbeit nachhaltig bereichert haben. Und ich gebe gerne zu, dass ich auch ein bisschen stolz darauf bin, eben nicht nur am Schreibtisch verwaltet zu haben. Die Geschicke des Landkreises Heidenheim im Verbund mit vielen Weggefährten wo immer möglich aktiv gestaltet zu haben, war und ist mir wichtig. Dankbar bin ich all jenen Menschen, die anstelle sachfremder Erwägungen stets die gute Sache in den Vordergrund gestellt haben. Dies bringt den Landkreis nach vorne. Die Menschen in unserer Heidenheimer Brenzregion erwarten und verdienen unser uneingeschränktes Engagement für eine gute Zukunft“.
Ministerpräsident Kretschmann
Innenminister Reinhold Gall
MdL Andreas Stoch
Regierungspräsident Johannes Schmalzl
Landrat Helmut M. Jahn, Landkreistag Baden-Württemberg
OB und Fraktionsvorsitzender Ilg
IHK-Präsident Helmut Althammer
HWK-Präsident Anton Gindele
Kreishandwerksmeister Thomas Rüdiger
Sparkassenpräsident Peter Schneider, MdL
IG Metall Heidenheim Andreas Strobel
Stiftungsrat der Hans-Voith-Stiftung Dr. Michael Rogowski
Gemeindetag Baden-Württemberg Bürgermeister Norbert Bereska
Evangelische Kirche Dekan Dr. Karl-Heinz Schlaudraff
Technische Schule Heidenheim Siegfried Ramsayer
Personalrat des Landkreises Heidenheim
Ministerpräsident Winfried Kretschmann
G r u ß w o r t
Während seiner achtjährigen Tätigkeit hat sich Landrat Hermann Mader nie darauf beschränkt, den Landkreis Heidenheim nur zu verwalten, sondern hat ihn vielmehr aktiv und zielführend gestaltet. In seinem Amt war er stets nah bei den Bürgerinnen und Bürgern, hat sich ihrer Probleme angenommen und sich für unkomplizierte Lösungen eingesetzt. Sein Engagement für die Realisierung des Archäoparks in Niederstotzingen kann hierbei stellvertretend für seinen unermüdlichen Einsatz zugunsten des Landkreises genannt werden, dessen Attraktivität, Identität und Qualität er deutlich gestärkt hat.
Für sein großes persönliches Engagement um den Landkreis Heidenheim und seine Menschen danke ich Hermann Mader und wünsche ihm und seiner ganzen Familie alles Gute sowie viel Glück und Gesundheit.
Winfried Kretschmann
Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg
Innenminister Reinhold Gall
"In Ihrer achtjährigen Amtszeit als Landrat haben Sie den Landkreis Heidenheim ein gutes Stück vorangebracht. Sie haben der Wirtschafts- und Tourismusförderung im Landkreis durch die Etablierung dieser Tätigkeitsbereiche im Landratsamt und die Erarbeitung eines Tourismuskonzeptes neue Impulse gegeben. Mit der Umwandlung des Klinikums in eine gemeinnützige GmbH (Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbH) und dem Startschuss für eine grundlegende Modernisierung des Heidenheimer Klinikums für rund 100 Mio. Euro wurde in Ihrer Amtszeit die Krankenhausversorgung im Landkreis Heidenheim strukturell verbessert und auf zukunftssichere Beine gestellt. Unter Ihrer Regie wurde das Zukunftskonzept "Brenzregion 2020" erarbeitet; damit haben Sie weit über Ihre Amtszeit hinaus die Weichen für die Zukunft des Landkreises Heidenheim gestellt."
Landrat Hermann Mader hat während seiner 8-jährigen Amtszeit den Landkreis Heidenheim hervorragend repräsentiert und, auch über unsere Region hinaus, so manches Ausrufezeichen gesetzt.
Die Menschen in unserem Landkreis schätzen seine offene und gewinnende Art und das Gefühl, mit ihren Problemen bei ihm auf offene Ohren zu treffen. Gerade diese Nähe, diese Verbundenheit zu den Menschen und unserer Heimat, zeichnet ihn aus.
Sehr dankbar bin ich ihm für die hervorragende und vertrauensvolle Arbeit, durch die gemeinsam viel für unseren Landkreis erreicht werden konnte und der Grundstein gelegt ist, damit der Landkreis Heidenheim auch in den kommenden Jahren eine Region bleibt, in der die Menschen gerne leben und auf die Sie stolz sein können.
Regierungspräsident Johannes Schmalzl
„Wie kaum ein anderer haben Sie in den vergangenen acht Jahren zahlreiche Meilensteine gesetzt, die für die Lebensqualität der Menschen in ihrem Landkreis wegweisende Bedeutung haben. Die Heidenheimer Region wird Ihr herausragendes Engagement sehr vermissen. Für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren mit Ihnen als Landrat des Landkreises Heidenheim darf ich Ihnen persönlich wie im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stuttgarter Regierungspräsidiums herzlich danken.
Mit den Worten von Hermann Hesse „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“, wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie für die kommende Zeit von Herzen alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit!“
Johannes Schmalzl
Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart
Landrat Helmut M. Jahn, Landkreistag Baden-Württemberg
Grußwort zur Verabschiedung von Herrn Landrat Hermann Mader
Im Namen des Landkreistags Baden-Württemberg und aller Landratskollegen bedanke ich mich bei meinem Kollegen Hermann Mader für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
In den Gremien des Landkreistags Baden-Württemberg hat Hermann Mader seine Anliegen und Ziele stets konsequent und nachdrücklich verfolgt, aber immer mit der ihm eigenen Liebenswürdigkeit. Damit hat er bei allen Kollegen große Anerkennung gefunden.
Ein wichtiger Schwerpunkt für ihn war die Mitarbeit im Kulturausschuss des Landkreistags. Hier konnte man seine Verbundenheit zu seinem eigenen Landkreis deutlich spüren. Am Beispiel der Eiszeitkunst aus dem Lonetal konnten wir feststellen, dass er mit großem Engagement die öffentliche Wahrnehmung auf diese einzigartigen Kunstwerke lenkte. Nichts ließ er unversucht, um diesen kulturellen Schatz einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Gerade auch hierfür gebührt Hermann Mader mein besonderer kollegialer Dank. Für die Zukunft wünsche ich Hermann Mader zusammen mit seiner lieben Frau alles Gute.
Landrat Helmut M. Jahn,
Präsident des Landkreistags Baden-Württemberg
Oberbürgermeister und Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion Bernhard Ilg
Grußwort zur Verabschiedung von Landrat Hermann Mader
Im Jahr 2006 haben sich Stadt und Landkreis Heidenheim bei der Landesgartenschau unter einem gemeinsamen Dach präsentiert. In unserem „Zeitreisehaus“ spannte sich ein Bogen von der Eiszeitkunst bis zur modernen Industriestadt. Es war dies die aufwändigste, bei weitem aber nicht einzige kommunale Plattform, die Hermann Mader sowohl für den Landkreis als auch für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit Geschick genutzt hat. Der scheidende Landrat darf im Rückblick auf acht Jahre stolz darauf sein, dass er diesen Landkreis auf eine solche Zeitreise mitgenommen hat.
In seinem modernen politischen Selbstverständnis hat Landrat Mader die Öffentlichkeit gesucht und die Bevölkerung, die Institutionen und Unternehmen wirksam eingebunden. Brenzregion, Leader oder Vogelherd hat er hartnäckig verfolgt und nachhaltig etabliert. Mit ihm hat sich der Streit um diese Themen gelohnt, denn dadurch kam unser Landkreis vorwärts.
In den Kernaufgaben des Landrats hinterlässt Landrat Mader ein bestelltes Haus. Die Verwaltungsreform wurde umgesetzt. Die Kreissparkasse ist ein grundsolides Unternehmen mit einem krisenfesten Geschäftsmodell. Das Klinikum wird saniert und steht selbst im bundesweiten Vergleich gut da. Die Kreisbau setzt Maßstäbe in der Substanzerhaltung und –erneuerung.
Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Heidenheim sind Landrat Hermann Mader zu Dank verpflichtet.
Bernhard Ilg
Oberbürgermeister
Fraktionsvorsitzender
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IHK-Präsident Helmut Althammer
Zum Abschied von Landrat Hermann Mader
Landschaft – Leuchtturm – Leader+
Aufbruch – Alb-Guide – Archäopark
Nahverkehr – Naturschutz – Naherholung
Denken – Dienen – Disziplin
Richtung – Reformen – Regionalverband
Aufsichtsrat – Arbeitsmarkt – Ansiedlung
Tourismus – Tagung und Dank!
Chapeau – und mit den besten Wünschen für die Zukunft.
Helmut Althammer
Präsident der IHK Ostwürttemberg
Kreishandwerksmeister Thomas Rüdiger
Politik ist stets nur ein Mandat auf Zeit
Sehr geehrter Herr Landrat Mader,
Politik ist stets nur ein Mandat auf Zeit und doch, empfinde ich die Zeit, in der wir gemeinsam für die Region zusammenarbeiten konnten, als zu kurz. Ich gehöre sicherlich, zu der großen Mehrheit, die heute ehrlich und aufrichtig sagen wird „ Schade“ gerne wäre ich noch ein Stück des Weges gemeinsam mit Ihm gegangen.
Als Landrat stand die Region im Focus Ihrer Arbeit.
Den Landkreis politisch, gesellschaftlich und kulturell zu führen, zu gestalten und zu prägen, diese Aufgabe haben Sie, in Ihrer ganz persönlichen und menschlichen Art angenommen und zum Wohle unserer Region, für jeden sichtbar auf ein höheres Level geführt.
Als Repräsentant des Handwerks, weiß ich um die Herausforderung, Menschen und Institutionen mit den verschiedensten Interessenslagen zu überzeugen und zu gemeinsamen Zielen zu führen. In unseren Gesprächen mit und über das Handwerk unserer Region, habe ich immer Ihren Wunsch gespürt, dem Handwerk im Landkreis eine Plattform für seine Anliegen einzuräumen. Die Erkenntnis, dass 1.380 Handwerksbetriebe mit über 7.800 Mitarbeitern nicht nur eine wirtschaftliche Größe für den Landkreis darstellt, sondern für Stabilität und Lebensqualität sorgt, war Ihnen stets bewusst.
Sehr geehrter Herr Mader,
„Das Glück muss entlang der Straße gefunden werden, nicht am Ende des Wegs“.
Mit diesem kleinen Ratschlag wünsche ich Ihnen einen noch langen und erfüllten Lebensweg.
Ihr
Thomas Rüdiger
Vizepräsident Handwerkskammer Ulm
Kreishandwerksmeister Heidenheim
Dank der Handwerkskammer Ulm
Hermann Mader hat in seiner Tätigkeit als Landrat trotz aller gegenwärtigen Probleme und Schwierigkeiten seine Freude an der kommunalen Arbeit auch für das Handwerk gezeigt und immer daran erinnert: Es ist schon etwas Besonderes, vom Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger getragen, politische Verantwortung zu übernehmen und damit der Allgemeinheit zu dienen. Meilenstein auf diesem Weg war die Umsetzung der Verwaltungsreform.
Stets hatte Hermann Mader auch ein offenes Ohr, wenn es darum ging, Probleme aus dem Handwerk aufzugreifen und im Rahmen seiner Möglichkeiten zu helfen. So ist es ihm gelungen, zusammen mit den Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft die Lebensqualität der Menschen im Kreis Heidenheim zu erhöhen.
Dafür danke ich ihm im Namen des Vorstands und der Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm und wünsche ihm und seinem Nachfolger alles Gute.
Anton Gindele
Präsident der Handwerkskammer Ulm
Sparkassenpräsident Peter Schneider, MdL
‚Im Zusammenhang mit den erschütternden Ereignissen um die Familie Bögerl, mussten Sie – persönlich wie als Verwaltungsratsvorsitzender – Situationen bewältigen, die es in dieser Dramatik in unserer Gruppe so noch nie gab und hoffentlich auch nie wieder geben wird. Es zeichnet Sie aus, wie Sie diese außerordentlich schwierigen und auch menschlich belastenden Situationen bestanden haben. Er ist mir ein persönliches Anliegen, Ihnen – auch im Namen der gesamten Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg – meinen allergrößten Respekt, meine Hochachtung und meinen Dank auszusprechen, der auch das außerordentliche wertschätzende, verbindliche und angenehme Miteinander der letzten Jahre einschließt.’
Andreas Strobel, IG Metall Heidenheim
In Hermann Mader hatten wir einen Landrat, der sich mit ganzer Kraft für die Sicherung der Arbeitsplätze im Landkreis Heidenheim eingesetzt hat. In den Krisenjahren 2008/2009 hat er mit viel Einsatz das Thema Qualifizierung während der Kurzarbeit mit angestoßen und damit einen wertvollen Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft geleistet.
Besonders zu erwähnen ist sein hoher Einsatz für den Erhalt der Firma Ziegler in Giengen. Für die IG Metall und die weiteren Gewerkschaften im DGB war er ein überaus konstruktiver und sachverständiger Ansprechpartner.
Andreas Strobel
Erster Bevollmächtigter IG Metall Heidenheim
Dr. Michael Rogowski, Stiftungsrat der Hans-Voith-Stiftung
Der Landkreis hat profitiert vom Wirken von Herrn Landrat Hermann Mader. Mit Schwung und Tatkraft hat er sich an die vielfältigen Aufgaben gemacht und vieles auf den Weg gebracht.
In Sachen Archäopark haben wir unmittelbar zusammengearbeitet. Sein Einsatz war bewundernswert, die Zusammenarbeit stets angenehm.
Herr Mader hat entschieden, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Meine guten Wünsche begleiten ihn.
Dr. Michael Rogowski
Vorsitzender des Stiftungsrats
der Hans-Voith-Stiftung
BM Norbert Bereska, Gemeindetag Baden-Württemberg
Landrat Hermann Mader ? Ich sage danke für die vielen Ideen, die den Landkreis Heidenheim nach vorne gebracht haben,
die Aufmerksamkeit in Stuttgart erzeugt, die aber auch manche in der Fülle und Schnelligkeit überfordert haben.
Richtig ist jedoch, dass der Landkreis Heidenheim gut positioniert in die Zukunft geht. Jetzt sind wir gefordert, etwas daraus zu machen.
Hermann Mader- Dankeschön und alles Gute !
Dekan Dr. Karl-Heinz Schlaudraff, Evangelische Kirche
Die neuen Tage öffnen ihre Türen.
Sie können, was die alten nicht gekonnt.
Vor uns die Wege, die ins Weite führen.
Den ersten Schritt, ins Land, zum Horizont.
Wir wissen nicht,
ob wir ans Ziel gelangen.
Doch gehen wir los,
doch reiht sich Schritt an Schritt.
Und wir verstehen zuletzt,
das Ziel ist mitgegangen.
Denn, der den Weg beschließt,
der hat ihn angefangen,
der Herr der Zeit geht alle Tage mit.
Klaus-Peter Hertzsch
Möge Gottes Segen Landrat Hermann Mader auf seinem weiteren Weg begleiten. Während der zurückliegenden Jahre war er ein offener und konstruktiver Gesprächspartner, der mit Kenntnis und Weitsicht Initiativen vorangebracht hat – zuletzt gemeinsam mit den Kirchen das Aktionsbündnis „Miteinander für Arbeit“.
Ein besonderer Höhepunkt war für mich, wie Landrat Mader in der ihm eigenen freundlichen und persönlichen Art die Delegation unseres Partner-Kirchenbezirks aus Kamerun auf Burg Katzenstein willkommen geheißen hat.
Dekan Dr. Karl-Heinz Schlaudraff
Evangelische Kirche
Siegfried Ramsayer, Technische Schule Heidenheim
Gut Kirschen essen mit dem Landrat
In einer Zeit, wo alles schlanker werden soll – auch die Verwaltung – von Kulinarik zu sprechen, birgt gewisse Risiken: Man könnte nämlich als altmodisch gelten oder – schlimmer noch – als alt. Denn, so kann man hören, Essen sei die Erotik des Alters.
Was unter einem guten Essen zu verstehen ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Soll es vor allem viel sein oder gesund, frisch oder bio? Heutzutage gibt wohl eher die Qualität als die Menge den Ausschlag.
Verzicht und Genuss sind also durchaus keine Gegensätze. Möglicherweise bedingen sie sich sogar gegenseitig. Überträgt man diese Erkenntnis auf die Politik, könnte dabei herauskommen, dass man das Unwesentliche weglassen sollte, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und das war für Hermann Mader immer der Kontakt zu den Menschen der Brenzregion.
In seiner Amtszeit als Landrat hat er die Qualitäten eines erstklassigen Küchenmeisters erkennen lassen. Er hat die besten Zutaten aus der Region genommen und sie sachgerecht zubereitet – ohne etwas anbrennen zu lassen. Herausgekommen sind schmackhafte Gerichte, die vielleicht nicht allen – aber doch den meisten – gemundet haben. Niemand ist dabei fett geworden, und nichts musste weggeworfen werden. Manches braucht allerdings noch Zeit, um zu garen.
Der römische Senator und Feldherr Lucius Licinius Lucullus (117 v. Chr. - 56 v. Chr.) wurde für seine Gastmähler gerühmt. Unter anderem verdanken wir ihm die Kirschen, die er vom Schwarzen Meer mitbrachte. Binnen 120 Jahren traten sie ihren Siegeszug durch das gesamte römische Reich an. Wenn wir heute sagen, dass mit jemand nicht gut Kirschen essen sei, so mag das daran liegen, dass diese köstlichen Früchte eifersüchtig bewacht wurden.
Mit Hermann Mader jedoch war gut Kirschen essen. Die HEID TECH genießt die Früchte seiner Amtszeit und dankt ihm dafür, denn er hat die Arbeit der beruflichen Schulen immer wertgeschätzt.
Siegfried Ramsayer
Schulleiter
HEID TECH
Technische Schule Heidenheim
Personalrat des Landratsamtes Heidenheim
Herr Mader war meist ein verständnisvoller und ein angenehmer Chef.
Er hat viel verlangt – das war in Ordnung so. Es ist gut, einen Chef zu haben,
der mehr Leistung aus einem herausholt, als man in sich selbst vermutet.
Deshalb danken wir – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Personalrat,
die Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten, die Jugend- und
Auszubildendenvertretung – für acht Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Seine sprichwörtliche Gesprächsbereitschaft, wenn uns der Schuh gedrückt hat,
werden wir vermissen. Wir sind uns sicher, dass Herr Mader auch für seinen
neuen Lebensabschnitt schon jede Menge Ideen parat hat.
Alles Gute für die Zukunft!
Roswitha Klook-Krätschmer
Personalratsvorsitzende










