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Dienstag, 2. März 2010


Tatkräftige Bürger engagieren sich bei Flurneuordnung Sontheim Brenz (B 492)

Bei einer Teilnehmerversammlung in Brenz sind jetzt fünf Vorstandsmitglieder und fünf Stellvertreter gewählt worden. Mit der Flurneuordnung soll der Ausbau der B 492 und der Bau der Osttangente unterstützt und die entsehenden Durchschneidungsschäden für die Landwirtschaft behoben werden. Die Leitende Ingenieurin Brigitte Winkler der Unteren Flurbereinigungsbehörde beim Landratsamt Heidenheim beglückwünschte den neuen Vorstand zu dem ausgesprochenen Vertrauen durch die Grundstückseigentümer.

Der neu gewählte Vorstand und der Wahlausschuss (v. l. n. r.):
Hermann Delle (Bauernverband), Leonhard Lindenmeyer, Andreas Haumann (Landwirtschaftsverwaltung), Kurt Keller, Michael Niess, Thomas Haide (stellvertretender Vorsitzender), Margit Kastler, Gerhard Unseld, Matthäus Lindenmeyer (Vorsitzender), Udo Mackh, Eugen Hörger, Friedrich Schön-Lindenmayer, Bürgermeister Matthias Kraut und die Leitende Ingenieurin Brigitte Winkler

Die Teilnehmer des Flurneuordnungsverfahrens waren von der Flurbereinigungsbehörde zur Wahl ihrer Vertreter eingeladen worden. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Matthias Kraut erläuterte die Leitende Ingenieurin Brigitte Winkler den Anwesenden die Pflichten und Aufgaben der Vorstandsmitglieder und betonte, dass dem Vorstand als Bindeglied zwischen Bürgern und Flurbereinigungsbehörde eine wichtige Rolle zukommt. Der Vorstand vertritt die Interessen der rund 186 Teilnehmer des Verfahrens. Von besonderer Bedeutung ist die Mitwirkung des Vorstandes bei der Aufstellung des Wege- und Gewässerplans und bei der Bodenwertermittlung.

Bürgermeister Matthias Kraut, Kreisgeschäftsführer Hermann Delle vom Bauernverband und Andreas Haumann von der Landwirtschaftsverwaltung bildeten den Wahlausschuss, der folgende Vorstandsmitglieder ausgezählt hat: Matthäus Lindenmeyer (Vorsitzender), Thomas Haide (stellvertretender Vorsitzender), Margit Kastler, Eugen Hörger und Kurt Keller. Als Stellvertreter wurden gewählt: Gerhard Unseld, Leonhard Lindenmeyer, Friedrich Schön-Lindenmayer, Udo Mackh und Michael Niess.

Der ausführende Ingenieur Martin Leis erläuterte den Anwesenden sodann die Vorhaben der Flurneuordnung für dieses Jahr. Schwerpunkt ist die Wertermittlung der landwirtschaftlichen Böden, die im März/April stattfindet. Dazu werden landwirtschaftliche Sachverständige alle 25 Meter Bodenproben nehmen und je nach Qualität in verschiedene Klassen einteilen. Nach der Auswertung bekommt jeder Teilnehmer einen Auszug über die Bonität seiner eingebrachten Flächen. Diese Werte sind schließlich auch Grundlage für die spätere Zuteilung.

„Danach kann die Flurbereinigungsbehörde mit den Planungen des neuen Wege- und Gewässernetzes beginnen. Auch hier ist eine enge Abstimmung mit dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft und den betroffenen Gemeinden wichtig, um eine nachhaltige Gestaltung der Landschaft zu ermöglich“, so Winkler.