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Ausgangslage

Schwächen und Risiken unseres Landkreises
Stärken und Chancen unseres Landkreises


Schwächen und Risiken unseres Landkreises

Der Landkreis Heidenheim leidet seit Jahren stark unter dem Abbau oder der Verlagerung von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe. Eine adäquate Ausweitung des Dienstleistungssektors ist bislang nicht in ausreichendem Maße erfolgt, um diese Verluste zu kompensieren. Ebenfalls seit einigen Jahren hat der Landkreis ständige Bevölkerungsverluste zu verkraften. Nach den Prognosen des Statistischen Landesamtes im Jahr 2005 wird die Bevölkerung des Landkreises bis zum Jahr 2025 um 5,7 % auf dann noch rund 127.500 Menschen schrumpfen.

Beschäftigung

  • Starke Dominanz produzierendes Gewerbe, schwach ausgeprägter Dienstleitungsbereich
  • Heidenheim hat Anschluss an Dienstleistungsbranche verpasst

Arbeitsmarkt

  • Arbeitslosenquote:
    Stand März 2005: 9,7 % (Landesdurchschnitt: 8,1 %)
    d. h. 5.969 Menschen ohne Beschäftigung
  • Jugendarbeitslosigkeit:
    Stand März 2005: 14,7 % unter 25 Jahre (Landesdurchschnitt: 13,9 %)
    d. h. 880 Jugendliche ohne Beschäftigung

Bevölkerungsentwicklung

  • Höchstes Geburtendefizit im Landkreis Heidenheim seit 30 Jahren, d. h. mehr Sterbende als Geborene (Defizit: 144 Personen)
    Landesweit: Geburtenüberschuss von 364 Personen
  • Prognose für 2020: Wanderungsüberschuss im Landkreis: 0,7 % (letzter Platz in Baden-Württemberg)

Eine Präsentation „Demographische Entwicklung“ mit näheren Informationen finden Sie unter Publikationen.


Stärken und Chancen unseres Landkreises

Gegenüber den Schwächen und Risiken stehen die Stärken und Chancen des Landkreises, z. B. die erheblichen Entwicklungspotenzialen bei Innovationen und Forschungen. Das zeigt sich bei großen Projekten wie der Ansiedlung des Papiertechnologieforschungszentrums der Firma Voith, aber auch in der hohen Zahl von Patentanmeldungen durch Betriebe und Personen. Weitere Stärken sind die landschaftlichen, archäologischen, geologischen und kulturellen Anziehungspunkte, vergleichsweise sehr geringe Umwelt- und Schadstoffbelastungen und ein erhebliches Potenzial an ökologisch ausgerichteter Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion.

Industrie

  • Voith: Papiertechnologie-Forschungszentrum (40 Mio. €)
  • Zeiss: 3. Ausbaustufe Carl Zeiss SMT AG (35 Mio. €)
  • Freie Industrie und Gewerbeflächen: 39 hochwertige Gewerbegebiete

Landschaft
Natur, Geologie, Funde, Meteorkrater

Infrastruktur

  • Verkehrserschließung: Brenzbahn, Tarifverbund, Autobahn
  • Gesundheit: Klinikum
  • Bildung: Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim; Berufsschulzentrum
  • Handel: Schlossarkaden

Lage
Zwischen Ostalbkreis und Alb-Donau-Kreis