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Berichterstattung

In seiner Sitzung am 20. Oktober 2008 hat der Kreistag die Verwaltung beauftragt, jährlich über den Sachstand der Umsetzung des Zukunftskonzepts „Brenzregion 2020“ zu berichten.

Bericht 2010

Herr Landrat Hermann Mader hat in diesem Jahr die Gemeinderäte der Kreisgemeinden besucht, um ihnen das Zukunftskonzept „Brenzregion 2020“ vorzustellen. Die Anregungen der Gemeinderäte waren sehr bereichernd und wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landratsamt entsprechend aufgenommen und bearbeitet.

Die regelmäßige Berichterstattung im Verwaltungsausschuss des Kreistages wurde im Herbst/Winter 2010 aufgrund der notwendigen Debatten für den Haushaltsplan 2011 ausgesetzt. Jedoch stehen im Jahr 2011 für die Umsetzung der Maßnahmen aus der „Brenzregion 2020“ weiterhin die notwendigen Ressourcen zur Verfügung.

Der Verwaltungsausschuss des Kreistages hat am 21.03.2011 beschlossen, dass er sich intensiver der Rolle der Steuerungsgruppe des Prozesses widmen möchte und im Rahmen einer Klausurtagung die Schwerpunktsetzungen innerhalb der zehn TOP-Themen entwickeln wird.

Nachstehend finden Sie den Bericht aus der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 21.03.2011. Es wurde über den Jahresverlauf der Projekte berichtet, die im Rahmen der zehn TOP-Themen umgesetzt wurden.

Bildung
Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Infrastruktur Entsorgung
Demographie
Sozialstruktur und Arbeitsmarkt
Energie und Umwelt
Wirtschaftsstandort
Gesundheit
Wirtschaftlichkeit der Landkreisverwaltung
Wohlfühlregion


Bildung

Anfang des Jahres 2010 hat die Regionale Steuergruppe der Bildungsregion zweimal getagt. Für die Trägerstruktur während der Aufbauphase der Bildungsregion wurde die Anbindung an die Landkreisverwaltung festgelegt und nach einem Auswahlverfahren die Leitung des Bildungsbüros mit einem Landesbediensteten aus dem Schuldienst (Dr. Koller) im April besetzt. Durch die Regionale Steuergruppe ergingen mehrere Aufträge an das Bildungsbüro: die Erstellung der Vorabanalyse der Bildungsstruktur im Landkreis Heidenheim, die Prüfung der Zusammenarbeit mit der Zukunftsakademie der Stadt Heidenheim und die Prüfung und Erarbeitung einer Konzeption zu einer Informationsplattform im Internet. Schwerpunkt der Tätigkeit von Herrn Dr. Koller in den ersten Monaten waren Gespräche mit den Städten und Gemeinden, um einen Überblick über die jeweiligen Bedarfslagen, Potenziale und Ressourcen zu erhalten. Zum Ende des Jahres 2010 beendete Dr. Koller aus persönlichen Gründen seine Tätigkeit im Landkreis Heidenheim und wurde entsprechend seinem Wunsch wieder in den Schuldienst zurück nach Konstanz versetzt. Eine geeignete Nachfolge zur Abordnung aus dem Schuldienst stand nicht zur Verfügung. Die Verwaltung erarbeitete deshalb in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt Göppingen eine neue Struktur. Ab 2011 werden ehrenamtliche Kräfte die Themen der Bildungsregion umsetzen. Die Koordinierung der Themen und Tätigkeitsfelder übernimmt Frau Neumaier, die Geschäftsstelle der Regionalen Steuergruppe ist bei Frau Gleim angesiedelt. Das Kultusministerium hat auf Antrag der Verwaltung die Umstellung der Förderung von einem Personaldeputat auf einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 45.000 € genehmigt.
Seit September 2009 bieten die Hochschule Aalen und die Duale Hochschule BW Heidenheim gemeinsam das Studium zum Master of Business Administration (MBA) an. Diese Kooperation von Fachhochschule und Dualer Hochschule ist unter dem Dach der „Graduate School Ostwürttemberg“ organisiert. Zielgruppe sind Ingenieure und Naturwissenschaftler, die in Managementaufgaben hineinwachsen wollen, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sowie Absolventen anderer Fachrichtungen, die bereits ein erstes Studium abgeschlossen haben.
Der Vorentwurf des Schulentwicklungsplans wurde zur Beschlussfassung in den Teil Sonderschulen und den Teil Berufliche Schulen aufgegliedert. Im Bereich der Sonderschulen wurde die Erweiterung der Pistorius-Schule um den Förderschulabschluss und den Bildungsgang der Werkrealschule beschlossen sowie die Einrichtung der Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung durch die Arthur-Hartmann-Schule. Der Entwurf des Teils Berufliche Schulen liegt vor und wird derzeit überarbeitet. Nach Vorliegen der Genehmigung durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport wurde an der Maria-von-Linden-Schule ein Sozialwissenschaftliches Gymnasium als Schulversuch auf drei Jahre befristet eingerichtet.


Mobilität und Verkehrsinfrastruktur

Ein Gutachten zur Entwicklung eines nutzergerechten Streckenkonzepts für Alltagsradwege wurde erstellt. Nach Einarbeitung von Korrekturen haben die zuständigen Gremien im Dezember 2010 positiv darüber entschieden. Ein gemeinsames Gutachten zum Ausbau der Tarifkooperationen liegt vor. Dazu wurde u. a. eine Verkehrszählung durchgeführt und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in das Gutachten eingearbeitet.
Das E-Ticketing-Konzept zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur des Heidenheimer Tarifverbundes (htv) wurde gemeinsam mit den Vebünden DING, bodo und naldo erarbeitet sowie eine Kostenermittlung und -verteilung mit den Busunternehmen abgestimmt. Ein entsprechender Antrag wurde beim Land gestellt. Für die Gesamtüberplanung der Bundesstraße B 466 wurde ein Gutachten mit einer zusätzlichen Machbarkeitsstudie erstellt und an das Regierungspräsidium Stuttgart für die dort erforderlichen Planungen und Untersuchungen weitergeleitet. Vom Regierungspräsidium Stuttgart erging eine grundsätzlich positive Antwort. Um die Angebote des straßengebundenen ÖPNV im ländlichen Raum zu verbessern, wurden die Gemeinden Mitte des Jahres angeschrieben. Anträge für Verbesserungsmaßnahmen zum Jahresfahrplan 2011 einschließlich der Zusage zur Kofinanzierung gingen nicht ein.
Zur Verbesserung der Brenzbahn wurden unter der Federführung des Regionalverbandes Gutachten zur Infrastruktur sowie zur überregionalen Einbindung erstellt und darauf aufbauend Gutachten zur Potenzialanalyse sowie zum Stufenkonzept einschließlich Kosten-Nutzen-Analyse in Auftrag gegeben und weiterbearbeitet. Parallel dazu wurde an der Untersuchung zur Weiterentwicklung des Schienenpersonennahverkehrs Donau-Iller mitgewirkt.
Ein ÖPNV-Symposium mit Fachleuten, Vertretern der Politik und den Verkehrsunternehmen fand im Juni 2010 statt. Dabei wurden im Besonderen die Verbesserung des Fahrplans, die Erleichterung der Fahrradmitnahme und der zweigleisige Ausbau der Brenzbahn erörtert.


Infrastruktur Entsorgung

Aufgrund von Optimierungsmaßnahmen, Vollauslastung der Anlagen und Wegfall von Abschreibungen konnte im Juli 2010 vom Kreistag eine ca. 10%-ige Senkung der Abfallgebühren beschlossen werden. Die Senkung trat am 01.01.2011 in Kraft.
Die Sammlung von Grüngut war 2010 wiederholt Thema in den politischen Gremien des Landkreises Heidenheim. Mit dem Ziel, die vorhandenen Systeme zu ergänzen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb detaillierte Vorschläge erarbeitet und zur Diskussion gestellt. Ein gewisser Zielkonflikt besteht hierbei zwischen Wirtschaftlichkeit und Kundenservice. Entsprechend dem Beschluss des Abfallwirtschaftsausschusses werden 2011 verschiedene Möglichkeiten erprobt. Neben den Verbesserungsmaßnahmen der Technik im Biokompostwerk des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes wurden im Entsorgungszentrum Mergelstetten auch zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs veranlasst. So wurde im laufenden Jahr ein fünfstelliger Betrag investiert, um das betriebseigene Fern-/Nahwärmesystem dieser Entsorgungsanlage zu optimieren. Seit Beginn der Heizperiode 2010/2011 wird die Wärmeenergie in Abhängigkeit vom Bedarf transportiert und das nur dann, wenn sie auch wirklich benötigt wird. Dadurch wird Energie eingespart. Durch die getroffenen Maßnahmen werden die Betriebskosten der Anlage verringert, so dass mit einem „Return of Invest“ von etwa einem Jahr zu rechnen ist.
In der Deponie Nattheim wurde im Frühjahr 2010 mit dem Bau der Oberflächenabdichtung begonnen, auf der eine Photovoltaikanlage installiert werden soll. Entsprechende Ausschreibungen und Vergaben sind bereits erfolgt. Der Bau ist noch für dieses Jahr vorgesehen.


Demographie

Bevölkerungsprognosen des Statistischen Landesamtes zeigen auf, dass für den Landkreis bis zum Jahr 2030 eine überdurchschnittliche Schrumpfung und Alterung der Bevölkerung zu erwarten ist. Um hier mit konkreten Maßnahmen ansetzen zu können, ist eine Analyse zur Bevölkerungsentwicklung in Vorbereitung. Die im Haushaltsplan 2011 dafür veranschlagten Mittel sind mit Sperrvermerk versehen. Bislang hat die Verwaltung die vorliegenden Daten des Statistischen Landesamtes analysiert und bereits vorhandene Ergebnisse von Wanderungsmotivuntersuchungen aus verschiedenen Kommunen und Regionen ausgewertet. Die Daten aus der Erhebung zur Vorabanalyse der Bildungsstruktur wurden mit einbezogen. Eine Analyse für den Landkreis Heidenheim kann nur unter aktiver Beteiligung der Städte und Gemeinden im Landkreis durchgeführt werden. Aufgrund der Erfahrungen mit der Vorabanalyse der Bildungsstruktur muss für die Kommunen mit einem erheblichen Arbeitsaufwand gerechnet werden, da die Analyse auf den Einwohnermeldedateien fusst. Die Durchführung der Datenerhebungen für die Erstellung der Analyse muss sich daher nach der Belastungssituation der Städte und Gemeinden im Landkreis richten.


Sozialstruktur und Arbeitsmarkt

Der Start der Elternbriefe erfolgte zum 1. Mai 2010 mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit bei Klinikum, Hebammen, Arztpraxen und Apotheken. Seitdem nehmen ca. 87 Teilnehmer das Angebot wahr. Derzeit erfolgt eine Teilplanung zur Jugendhilfeplanung mit dem Thema Frühe Hilfen. Diese Teilplanung soll ein abgestimmtes Konzept entwickeln, um bestehende Hilfs- und Unterstützungsangebote bedarfsgerecht auszubauen, miteinander zu vernetzen und systemisch zu koordinieren. Im Juli 2010 fand eine Auftaktveranstaltung mit allen Beteiligten statt. Als ersten Schritt wurde anschließend eine umfassende Erhebung durchgeführt. Mittlerweile wurden auch bereits konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, die mit der Einbringung der Teilplanung in die Kreisgremien verabschiedet werden sollen. Dies wird voraussichtlich noch vor der Sommerpause erfolgen.  
An der Jugend-Job-Agentur haben 20 junge Menschen teilgenommen und in einem geschützten Rahmen ihre Kompetenzen für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt trainiert. Sie nahmen an einem Workshop der Jugendkonferenz teil und präsentierten die Maßnahme mit einem Informationsstand. Ein Pflegeseminar mit den Schwerpunkten Hygiene und Hautschutz wurde durchgeführt und Hilfe bei der Wohnungssuche geleistet. Das Ziel von 105 Integrationen für das Jahr 2010 wurde bei den Silverstars mit 128 Integrationen übertroffen. Es wurden zwei neue Maßnahmen für integrationsnahe und für marktferne Arbeitslose durchgeführt, davon eine mit dem neuen Ansatz der sog. „Aufsuchenden Sozialarbeit“. Der Antrag auf Förderung in der dritten Programmphase wurde bewilligt.
An der Maßnahme FrauAQTIV nahmen 32 Frauen teil, die zusätzlich von Bildungsträgern und vom Job-Center ergänzend beraten wurden. Es konnten 6 Frauen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, 8 Frauen in Nebenverdienste vermittelt werden und 6 Frauen umgeschult werden.
Im Rahmen von AQUA wurden drei Maßnahmen ausgeschrieben und mit jeweils 15 Teilnehmern besetzt, die intensiv auf den Unterricht an der Berufsschule vorbereitet wurden. Für 28 Teilnehmer konnte eine Ausbildungs- oder Umschulungsmöglichkeit gefunden werden. 24 Jugendliche nahmen an der Maßnahme Job-Schmiede teil. Sie wirkten bei einem Workshop der Jugendkonferenz mit und präsentierten die Maßnahme mit einem Informationsstand. Für die Literaturtage wurden aus Kartonagen mehrere Sitzwürfel und Regale hergestellt. Außerdem haben sie bei der Erstellung des öffentlichen Bücherschranks im Job-Center mitgearbeitet. Nach Abschluss der Planungen wurde zum 1. April die Fahrradwerkstatt Rückenwind eröffnet. Das Angebot wird von den Hilfebedürftigen gut angenommen und mehrere Fahrradsammlungen wurden durchgeführt. An dieser Maßnahme nahmen insgesamt 27 Personen teil.
Die Jugendkonferenz wurde gemeinsam von der Agentur für Arbeit, dem Job-Center und dem Dezernat 2 des Landratsamtes organisiert und durchgeführt. Als Ergebnis konnten sechs Handlungsschwerpunkte ausgemacht werden, aus denen eine Handlungsstrategie entwickelt wurde. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde eine Befragung ausgewählter Unternehmen zum Thema Frauenleben zwischen Familie und Beruf durchgeführt. Die Diplomarbeit wurde im Juni 2010 fertig gestellt und zusammen mit den Befragungsergebnissen dem Landratsamt übergeben. Diese Diplomarbeit bildet die Basis für die Entwicklung eines branchenunabhängigen und flächendeckenden Netzwerkes zur Unterstützung von Frauen bei der Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit.


Energie und Umwelt

Die Energieberatung fand weiterhin durch die Beteiligung an der Regionalen Energieagentur Ulm, gemeinsam mit dem Alb-Donau-Kreis, dem Landkreis Neu-Ulm und der Stadt Ulm statt. Zahlreiche Beratungstermine in den Rathäusern des Kreises sowie im Landratsamt wurden von der Bevölkerung gut angenommen und fanden positive Resonanz. Daneben wurden Messestände bei der Umweltmesse 2010 in Heidenheim und beim Energietag Baden-Württemberg organisiert und betreut. Zum Jahresende 2011 wird die Beteiligung an der Regionalen Energieagentur Ulm beendet und eine landkreiseigene Lösung für die Energieberatung entwickelt.
Die Energiebilanz, erstellt durch zwei ehrenamtliche Bürger, wurde von den Energieversorgern sowie der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg geprüft und dem Kreistag vorgestellt und anschließend veröffentlicht. Für das LEADER-Projekt Energiewende Brenzregion (ehem. Bezeichnung „SUN-AREA“) wurde 2010 eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Beteiligten geschlossen, wonach der Verwaltungsverband Langenau federführend für die Projektgemeinschaft die notwendigen administrativen Schritte vornehmen sollte. Diese Kooperationsvereinbarung wurde von den Bewilligungsbehörden positiv vorgeprüft. Aufgrund verschiedener zwischenzeitlicher Entwicklungen beschlossen die Beteiligten Anfang 2011 einvernehmlich, von dem Projekt Abstand zu nehmen. Daraufhin nahm der Verwaltungsverband Langenau den Antrag auf LEADER-Förderung zurück.


Wirtschaftsstandort

Die Fördergelder, die im Rahmen des Pilotprojektes Breitbandverkabelung im ländlichen Raum (BELIB) generiert wurden, wurden in mehrere Projekte investiert. Entsprechende Beschlussfassungen und Vergaben der Gemeinden sind erfolgt. Inzwischen wurde ein Weg gefunden, wie die Kommunen die Infrastrukturdaten der verschieden Anbieter, auch der Telekom, erhalten können. Die Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Pilotprojekt wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und vom Land in einem Abschlussbericht zusammengefasst und kommuniziert. Der Landkreis Heidenheim hat auf Initiative der Dualen Hochschule Heidenheim das Kompetenzfeld Logistik für sich entdeckt. Im Cluster Wettbewerb 2009 des Wirtschaftsministeriums kam der Förderantrag der Dualen Hochschule Heidenheim nur knapp nicht zum Zug. Mittlerweile wurde ein neuer Wettbewerb ausgeschrieben. Nach einem Spitzengespräch und engen Abstimmungen zwischen der IHK, der WiRO, den Hochschulen, den Landkreisen in Ostwürttemberg und den Logistik-Akteueren in Ostwürttemberg, wurde der Entschluss gefasst, das landesweite Logistik-Netzwerk BW zu stärken und sich dort einzubringen. Entsprechende Absichtserklärungen aus dem Landkreis Heidenheim wurden eingeholt. Der Förderantrag des Landesnetzwerkes war erfolgreich und wird mit 500.000 Euro gefördert.
Der Landkreis Heidenheim verfügt im Bereich Holz und Papier über ein besonderes Kompetenzfeld. Dies wird auch im Rahmen der Clusterinitiative Forst und Holz des Landes Baden-Württemberg deutlich. Hier wurde landesweit ein erster Zwischenbericht unter Leitung von Minister Köberle vorgestellt, bei dem auch Herr Dr. Burian (Mitarbeiter der Firma Sturm) über die vernetzten Firmen und die erzielten Mehrwerte in Herbrechtingen referiert hat. Das Land Baden-Württemberg (MLR) hatte einen Wettbewerb ausgeschrieben. Erfolgsaussichten hatten hierbei nur Zusammenschlüsse mehrerer Regionen (Landkreise). Auf Basis der von der WiRO erstellten Kompetenzfeldbroschüre 4 (Holz und Papier, innovative Branchen in Ostwürttemberg) wurde in kooperativer Zusammenarbeit der Landkreise Schwäbisch Hall, Heidenheim und Ostalbkreis von der WiRO ein Förderantrag gestellt. Der Fachbereich Forsten hat sich mit seinem Fachwissen eingebracht. Im November ging der Förderbescheid ein. Die beantragte „Studie Forst und Holz“ wird mit 40.000 Euro (80%) gefördert und wurde entsprechend vergeben. Im Bereich der Regionalvermarktung haben viele Abstimmungen stattgefunden, wie z. B. zu Veranstaltungen (z.B. KONTAKTA 2011), zu Publikationen des Pressehauses, zur Gästezeitung des TVSA und zu zahlreichen Privatinitiativen sowie Publikationen Dritter, die zu einem effektiven Ganzen, nicht zuletzt auch zur verantwortlichen Mittelverwendung, gebündelt und mit einheitlicher Zielsetzung für ein gemeinsames Ziel genutzt werden können. Die bereits vorhandenen Bemühungen der Gastronomen (AK Gastro) sowie das Fachwissen des Fachbereichs Landwirtschaft wurden eingebunden. Im besonderen Fokus stehen die Bemühungen, den Direktvermarktern und Erzeugern Marketing Möglichkeiten zu bieten. Aspekte wie gesunde Ernährung, Umweltschutz durch kurze Transportwege und auskömmliche Preise für die Erzeuger sind wichtige Themen. Hierbei geht es um die Herausarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen, auf die Erzeuger und Einheimische stolz sind. Die Initiative OstalbLamm entwickelt sich immer mehr zum Leitprojekt.


Gesundheit

Im ersten Bauabschnitt zur Modernisierung des Klinikums wurde der Rohbau des Bettenhauses C mit Hubschrauberlandeplattform auf dem Dach fertig gestellt. In mehreren Etagen wurden bereits Fenster eingesetzt, weshalb die Innenausbauarbeiten wie Heizungs-, Sanitär-, Elektro- und Lüftungsinstallation schon weit fortgeschritten sind. Für den zweiten Bauabschnitt, beginnend im Jahr 2012, werden der Abriss des bestehenden „Erweiterungsbaus“ und der Neubau für den OP-Bereiches geplant. Dieser Abschnitt sieht daneben auch die Neustrukturierung der Radiologie vor sowie die verkehrliche Anbindung des Bettenhauses durch eine weitere Magistrale.
Um die medizinische Versorgung im Landkreis sicherzustellen, wurde die Versorgungssituation für alle Städte und Gemeinden erhoben und grafisch dargestellt sowie individuelle Prognosen bis 2030 erstellt. Zur Schließung von Versorgunglücken wurden Kooperationsformen mit den niedergelassenen Ärzten und dem Klinikum erörtert. Aktionen zur Anwerbung künftiger Allgemeinärzte wurden zwischen Kreisärzteschaft, Klinikum und der Universitätsklinikum Ulm abgestimmt. Zur Gründung eines Weiterbildungsverbundes Allgemeinmedizin wurden Gespräche mit der Kreisärzteschaft geführt sowie finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten geprüft und mit dem Ministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familien und Senioren erörtert. Die Vereinbarung zum Weiterbildungsverbund wurde abgeschlossen und mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg abgestimmt.


Wirtschaftlichkeit der Landkreisverwaltung

Um die Effizienzrendite zu sichern, wurde zur Weiterentwicklung der Immobilienkonzeption verschiedene Varianten dargestellt und von einer Expertenrunde und den politischen Gremien ausführlich beraten. Noch vor der Auftragsvergabe wurde die Raumbedarfsplanung mit Unterstützung der Firma REM Assets AG erstellt. Zum 01.04.2011 wird wieder eine weitere Optimierung der Organisation des Landratsamtes erfolgen.


Wohlfühlregion

Im Rahmen der Umsetzung des Freizeit- und Tourismuskonzeptes wurden das Radwegekonzept mit Beschilderung umgesetzt und die Planungen für das Wanderwegekonzept aufgenommen. Die erste Sitzung der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) wurde im Sommer abgehalten. Es wurden mehrere organisatorische Punkte zur Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen geregelt und die Umsetzung der Schlüsselmaßnahmen aus dem Freizeit- und Tourismuskonzept gewichtet. In der zweiten Sitzung der TAG im Dezember wurden die Messeplanung 2011 und Marketingplanung 2011 diskutiert und beschlossen, sowie über die laufenden Tätigkeiten informiert. In die interaktive Karte des „Freizeit- und Tourenportals“ auf der Landkreis-Homepage wurden einige Rad- und Wandertouren eingestellt. Nach den Planungen für den Gruppentourismus und einem Workshop im Februar als Auftakt wurde die LEADER-Förderung zum Projekt „Landgenuss Brenzregion - Entwicklung von Gruppenangeboten“ bewilligt. Das erste Modul zur Qualifizierung im Reise- und Tourismusrecht wurde landkreisübergreifend im Herbst angeboten. Das zweite und dritte Modul wurde in die Wege geleitet und geplant. Zur touristischen Namensfindung wurde der Workshop „Regionsname“ durchgeführt und das Ergebnis politisch abgestimmt.
Der touristische Regionsname „Heidenheimer Brenzregion“ wurde beim Freizeit- und Tourismusforum im November der Öffentlichkeit präsentiert. Bei dieser Veranstaltung haben sich 160 Besucherinnen und Besucher über das Freizeit- und Tourismuskonzept sowie über die wirtschaftliche Wertschöpfung des Tourismus und die touristischen Ausflugsziele im Landkreis informiert.
Die Angebote der Landschafts- und Gästeführer (Alb-Guides) wurden und werden gut angenommen. Zur Vermarktung wurde ein eigenes Logo entwickelt sowie Werbemedien erstellt und in der Presse und im Internet Beiträge veröffentlicht. Die ersten Seminare im Rahmen des entwickelten Qualifizierungsprogramms wurden organisiert und durchgeführt. Zur Förderung der Eiszeitkunst konnte eine LEADER-Förderung für den Archäopark Vogelherd erreicht werden. Zur Ausgestaltung haben Studierende der Universität Stuttgart mehrere Modelle erstellt. Die Berechnung der finanziellen Belastung für den Bau und den laufenden Betrieb veranlasste den Gemeinderat von Niederstotzingen zu einem Projektstopp. Der Gemeinderat hat aufgrund der Signalisierung neuer finanzieller Unterstützungsmöglichkeiten den Projektstopp aufgehoben. Die Kreistage des Alb-Donau-Kreises und des Landkreises Heidenheim beschlossen eine gemeinsame an die Landesregierung gerichtete Resolution zur Aufnahme in die Antragsliste zur Anerkennung als UNESCO-Welterbestätte.

Bericht 2009

Am 21. Dezember 2009 wurde dem Kreistag folgendes berichtet:

Wichtige Meilensteine waren die Organisation des Spitzengespräches mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister sowie die Vorbereitung und Organisation der Kreisbereisung durch die Staatsrätin für Demografischen Wandel und Senioren im Staatsministerium, Frau Dr. Claudia Hübner.
Derzeit wird für 2010 eine Broschüre zum aktuellen Stand der Umsetzung und zu den Schwerpunktthemen entwickelt, um potenzielle Unterstützer anzusprechen, die Generierung von Sponsorenmitteln zu erleichtern und die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verankerung der wichtigen Zukunftsthemen hier im Landkreis weiterzuentwickeln.

Unsere neue Broschüre "Brenzregion 2020"

Sie finden unsere neue Broschüre unter Publikationen.

Im Folgenden ist der aktuelle Sachstand der wichtigsten und größten Projekte darstellt:

Energie
Regionalvermarktung
Bildung
Mobilität
Tourismus
Eiszeitkunst
Gesundheit
Soziales
Arbeitsmarkt
Weitere Projekte


Energie

Der Landkreis beteiligt sich an der Regionalen Energieagentur Ulm, gemeinsam mit dem Alb-Donau-Kreis, dem Landkreis Neu-Ulm und der Stadt Ulm. Die Energieagentur bietet für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis regelmäßige Beratungstermine in den Städten und Gemeinden an, außerdem Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Energie.
Zwei ehrenamtlich tätige Bürger haben auf eigene Initiative eine Energiebilanz für den Landkreis Heidenheim erstellt. Die Bilanz wurde im November einer Expertenrunde im Landkreis vorgestellt und wird derzeit im Expertenkreis eingehend erörtert.
Der Landkreis Heidenheim beteiligt sich am Projekt SUN AREA, das zum Ziel hat, eine Aufstellung aller Dachflächen im Landkreis zu liefern, die für die Nutzung zur Erzeugung von Solarenergie geeignet sind. Entsprechende LEADER Fördermittel wurden beantragt. Die LEADER-Aktionsgruppe befürwortete das Projekt in ihrer Novembersitzung.


Regionalvermarktung

Um die Vermarktung regionaler Produkte weiterzuentwickeln, wurde ein Arbeitskreis Regionalvermarktung gegründet. Zur Erarbeitung eines Regionalvermarktungskonzepts wurden die ersten Schritte eingeleitet. Ein Antrag auf Förderung aus dem Programm LEADER wurde gestellt und von der LEADER-Aktionsgruppe bereits befürwortet. Gegründet wurde im Jahr 2009 die Interessensgemeinschaft „Bauernhof erleben“. Weitere konkrete Maßnahmen, wie z. B. eine große Veranstaltung zum Thema Regionalvermarktung, sind für 2010 vorgesehen. Am 17. Dezember 2009 fand eine Informationsfahrt ins Plenum- und Biosphärengebiet Reutlingen statt, in dem die Regionalvermarktung bereits seit 14 Jahren erfolgreich praktiziert wird.


Bildung

Aus dem Impulsprogramm „Ausbau der Bildungsregionen in Baden-Württemberg“ des Landes erhält der Landkreis Fördermittel für die Einrichtung einer Bildungsregion. Zur Infrastruktur gehören ein Regionales Bildungsbüro und eine Regionale Steuergruppe. Damit wird die Bildungslandschaft weiterentwickelt und die verschiedenen Akteure, die in dem Themenfeld Bildung aktiv sind, miteinander vernetzt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung des Bildungsbüros und die Besetzung der Leitung. Im Haushalt 2010 sind zur Kofinanzierung der Landesmittel 45.000 € eingesetzt. Das Bildungsbüro wird Projekte und Veranstaltungen initiieren und koordinieren. Die Regionale Steuergruppe wird den Prozess begleiten und lenken. In ihr sind u. a. die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen vertreten.
Für die Schulen in Trägerschaft des Landkreises wird 2010 ein Schulentwicklungsplan ausgearbeitet, um die Anschlussmöglichkeiten der Haupt- und Realschüler zu verbessern und die Kooperationen mit der Arbeitsverwaltung, Betrieben und Kammern auszubauen.
Aktuell wurde nach langem und zähem Ringen die Zusage des Kultusministeriums erreicht, in Heidenheim ein sozialwissenschaftliches Gymnasium einzurichten.


Mobilität

Zum Themenkomplex Mobilität wird derzeit ein nutzergerechtes Streckenkonzept für Alltagsradwege ausgearbeitet, das auch den Anschluss an die Nachbarregionen ermöglicht. Zurzeit findet die Abstimmung mit allen Beteiligten statt. Bis Ende des Jahres wird damit die Vorgabe des Landes erfüllt, einen Radwegeverkehrsplan zu erstellen.
Außerdem wird derzeit im Öffentlichen Personennahverkehr die Verkaufsinfrastruktur modernisiert (sog. E-Ticketing) und die Tarifangebote weiterentwickelt.
Eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der individuellen Mobilität ist die Sicherung der durchgehenden telefonischen Erreichbarkeit der Taxiunternehmen im Landkreis für die Fahrgäste, die in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den betroffenen Taxifirmen erreicht werden konnte.
Ein Gutachten wird die Grundlagen für Planungen und Entscheidungen über den zweispurigen Ausbau, die Elektrifizierung sowie die Weiterentwicklung der Taktzeiten der Brenzbahn schaffen.
Für die Gesamtüberplanung der Bundesstraße B 466 finden derzeit Abstimmungsgespräche mit dem Regionalverband und weiteren Beteiligten statt.


Tourismus

Damit der Tourismus sich weiterentwickelt, wurde gemeinsam mit den Kommunen ein umfassendes Tourismuskonzept inkl. Maßnahmenvorschlägen mit den Themenschwerpunkten Geologie/Archäologie, Rad, Wandern, Geschichte, Kulturangebot und Kulinarik/Gastgewerbe erarbeitet. Für die Umsetzung der Maßnahmen wird eine Touristische Arbeitsgemeinschaft „Landkreis Heidenheim“ gegründet, die den weiteren Prozess koordiniert.
Das Tourismuskonzept soll im Jahr 2010 bei einem Tourismustag den kommunalen Vertretern und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Außerdem wurden in diesem Jahr Landschafts- und Gästeführer - die „Alb-Guides“ ausgebildet, für die nun die Einsätze abgestimmt werden und das Marketing erarbeitet wird.
Im Tourismusverband Schwäbische Alb hat der Landkreis Heidenheim zusammen mit dem Alb--Donau-Kreis die Themenführerschaft für Geologie und Archäologie übernommen. In der Gästezeitung Schwäbische Alb wurden die Titelseite und mehrere Sonderseiten über den Landkreis Heidenheim veröffentlicht.


Eiszeitkunst

Die Kunstwerke aus der Vogelherdhöhle sind herausragende Exponate der Eiszeitkunst und als solche für den Landkreis wichtige Potenziale, die es sowohl in der Außendarstellung als auch in der touristischen Entwicklung zu nutzen gilt. Durch den Förderverein Eiszeitkunst, dessen Geschäftsführung der Kämmerer des Landkreises wahrnimmt, bringt sich der Landkreis aktiv in die Entwicklung von Projekten zur Eiszeitkunst mit ein. Für die adäquate, wissenschaftlich korrekte und für das Publikum interessante Präsentation der eiszeitlichen Kultur und ihrer Kunst entsteht unter Federführung der Stadt Niederstotzingen und mit Beteiligung des Landkreises und aktiver Unterstützung wichtiger Wirtschaftsunternehmen im Landkreis ein Höhlenweltprojekt. Ziel hierfür ist die Ausweisung als Außenstelle des Landesmuseums. Für die Anerkennung des Lonetals als UNESCO-Welterbe wurde ein Arbeitskreis gebildet, in den sich der Landkreis Heidenheim aktiv einbringt. Der Arbeitskreis befasst sich mit der Ausarbeitung des notwendigen Antrags, wobei zu beachten ist, dass bis zu einer Reaktion der UNESCO sicher ein langer Atem erforderlich sein wird.


Gesundheit

Die Vorbereitungen für die Auftragsvergabe zur Planung des 2. Bauabschnitts (Errichtung Zwischenbau, Sanierung Haus A) des Klinikums sind im Gange. Die Umsetzung des
1. Bauabschnitts macht gute Fortschritte und liegt laut den beteiligten Firmen im Plan.

Für die Sicherstellung der flächendeckenden medizinischen Versorgung im Landkreis wurde ein Arbeitskreis gegründet, in dem Vertreter des Landkreises, des Klinikums und der Kreisärzteschaft zusammenwirken. Aufgabe dieses Arbeitskreises ist es, konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Erreichbarkeit bedarfsgerechter medizinischer Angebote für die Menschen im Landkreis zu erarbeiten.


Soziales

Als besonders niederschwellige Maßnahme und Unterstützung für junge Familien wurde ein Elternführerschein konzipiert und in Zusammenarbeit mit dem Haus der Familie umgesetzt. Eltern können hier die kindlichen Entwicklungsschritte von der Geburt bis zum Schuleintritt kennenlernen und in 5 Kursbausteinen Wissen und Sicherheit erwerben, wie sie auf das Verhalten ihrer Kinder angemessen reagieren können und was Kinder in ihrer Entwicklung benötigen.
Pilotfunktion hat der Landkreis mit der Internetplattform „Kommunale Kinderbetreuungsbörse“ übernommen, die auf der Internetseite des Landkreises bereitsteht und den Eltern die Suche nach einem Kindergartenplatz erleichtern soll.


Arbeitsmarkt

Beim Job-Center Heidenheim sind zahlreiche Projekte angesiedelt, die speziell die junge Generation wie auch die Generation über 50 Jahre dabei unterstützen, im 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder dort wieder integriert zu werden. So werden junge Menschen mit den Projekten „Job-Schmiede“ in Trägerschaft der Kombrecht-Engel-Schule und „Jugend-Job-Agentur“ in Trägerschaft der Caritas an die Arbeitswelt herangeführt.
Mit dem Projekt „Silverstars“ werden ältere Langzeitarbeitslose in den Arbeitsmarkt integriert. Mit den Projekten „AQUA“ in Trägerschaft der Caritas und „FrauAQTIV“ in Trägerschaft der AWO und der Caritas, werden weitere Maßnahmen für den Arbeitsmarkt umgesetzt.


Weitere Projekte
  • die neue Homepage des Landkreises, die am 21. Dezember 2009 online geschaltet wird,
  • eine Studie zur Analyse der Bevölkerungsverluste des Landkreises, die für 2010 geplant ist,
  • die Immobilienkonzeption zum Standort der Landkreisverwaltung, die zwischen Verwaltung und Gremien engagiert diskutiert und konstruktiv weiterentwickelt wird,
  • die Entwicklung der Cluster Holz und Logistik, die konsequent weiterbetrieben wird,
  • die Versorgung der Landkreiskommunen mit Breitbandtechnik - auch hier ist der Landkreis Heidenheim einer von drei Pilotlandkreisen - die gute Fortschritte macht und voraussichtlich bis Ende 2011 flächendeckend erreicht werden kann.