Infrastruktur Entsorgung
Beschreibung
Ziel
Aktueller Stand
Beschreibung
Die professionelle Behandlung von Abfall ist unser Auftrag. Als Betreiber und Miteigentümer modernster Abfallentsorgungsanlagen stellen wir die Entsorgung im Landkreis Heidenheim seit Jahrzehnten sicher.
Die wichtigsten Kernstücke der Abfallwirtschaft des Landkreises sind das Entsorgungszentrum Mergelstetten mit dem Bioabfallkompostwerk und das Müllheizkraftwerk im Donautal in Ulm. Das Müllheizkraftwerk ermöglicht neben der schadlosen Behandlung der Abfälle die energetische Verwertung des Abfalls zu Strom und Fernwärme. Im Bioabfallkompostwerk steht Verwertung im Vordergrund. So kann aus den organischen Abfällen wertvoller Kompost produziert werden. Seit einigen Jahren werden Teilmengen der Biomasse auch zur Energieerzeugung aufbereitet. Nebenbei wird auf den Dächern des Entsorgungszentrums mittels einer der größten Photovoltaikanlagen des Landkreises täglich Strom produziert.
Ziel
Ein sorgsamer Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen ist Maßstab unseres Handelns auch im kommenden Jahrzehnt. Dazu ergreifen wir umfassende Maßnahmen bei der Reststoffbehandlung und Nutzung der Biomasse. Durch ein integriertes Stoffstrommanagement wollen wir die stoffliche und energetische Nutzung der Biomasse weiter optimieren. Gleichzeitig steht das Prinzip des wirtschaftlichen und effizienten Handelns im Vordergrund. Durch unsere Fähigkeit, uns auf wandelnde Marktbedingungen in der Abfallwirtschaft einzustellen, wollen wir weiterhin qualitativ hochwertige Leistungen bei stabilen Abfallgebühren für die Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie die im Landkreis angesiedelten Betriebe erbringen.
Jahresbericht 2010:
Aufgrund von Optimierungsmaßnahmen, Vollauslastung der Anlagen und Wegfall von Abschreibungen konnte im Juli 2010 vom Kreistag eine ca. 10%-ige Senkung der Abfallgebühren beschlossen werden. Die Senkung trat am 01.01.2011 in Kraft.
Die Sammlung von Grüngut war 2010 wiederholt Thema in den politischen Gremien des Landkreises Heidenheim. Mit dem Ziel, die vorhandenen Systeme zu ergänzen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb detaillierte Vorschläge erarbeitet und zur Diskussion gestellt. Ein gewisser Zielkonflikt besteht hierbei zwischen Wirtschaftlichkeit und Kundenservice. Entsprechend dem Beschluss des Abfallwirtschaftsausschusses werden 2011 verschiedene Möglichkeiten erprobt.
Neben den Verbesserungsmaßnahmen der Technik im Biokompostwerk des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes wurden im Entsorgungszentrum Mergelstetten auch zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs veranlasst. So wurde im laufenden Jahr ein fünfstelliger Betrag investiert, um das betriebseigene Fern-/Nahwärmesystem dieser Entsorgungsanlage zu optimieren. Seit Beginn der Heizperiode 2010/2011 wird die Wärmeenergie in Abhängigkeit vom Bedarf transportiert und das nur dann, wenn sie auch wirklich benötigt wird. Dadurch wird Energie eingespart. Durch die getroffenen Maßnahmen werden die Betriebskosten der Anlage verringert, so dass mit einem „Return of Invest“ von etwa einem Jahr zu rechnen ist.
In der Deponie Nattheim wurde im Frühjahr 2010 mit dem Bau der Oberflächenabdichtung begonnen, auf der eine Photovoltaikanlage installiert werden soll. Entsprechende Ausschreibungen und Vergaben sind bereits erfolgt. Der Bau ist noch für dieses Jahr vorgesehen.


