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Ausbau einer Bildungsregion

Beschreibung
Ziel
Aktueller Stand


Beschreibung

Kultusminister Rau überreicht Landrat Mader das Bewilligungsschreiben

Das Impulsprogramm des Landes „Aufbau von Bildungsregionen“ fördert landesweit die Schaffung von Bildungsregionen. Der Landkreis Heidenheim beteiligt sich an diesem Programm. Wichtiger Bestandteil der Bildungsregion ist ein Bildungsbüro. Es soll Projekte und Veranstaltungen initiieren und koordinieren und ist ein wichtiger Baustein für die Vernetzung der verschiedenen Angebote und Akteure im Bildungsbereich. Eine Regionale Steuergruppe, in der Vertreter der politischen Gremien, der Kommunen und der Anbieter von Bildungsleistungen mitarbeiten, entwickelt die Leitziele und Schwerpunkte für die Bildungsregion.


Ziel

1. Die Bildungsregion unterstützt die zielgerichtete und nachhaltige Qualitätsentwicklung von Schule und Bildung durch die Zusammenarbeit aller Akteure auf dem Bildungssektor.
2. Die Bildungsregion schafft ein institutionelles Netzwerk zwischen Schulen, Wirtschaft, gesellschaftlichen Organisationen und Einrichtungen der außerschulischen Jugendbildung und bietet eine Plattform für Austausch und Entwicklung von Bildungsangeboten.
3. Die Bildungsregion entwickelt Programme und Projekte zur Sicherung des Konzepts des "Lebenslangen Lernens" im Landkreis Heidenheim.


Aktueller Stand

Oktober 2009:
Bewilligungsbescheid für Landesförderung wird durch den Kultusminister an Landrat Mader übergeben.

November 2009:
Kreistagsbeschluss zur Etablierung einer Bildungsregion mit Steuerungsgruppe und Bildungsbüro.

April 2010:
Die Regionale Steuergruppe der Bildungsregion hat in ihrer zweiten Sitzung über die Trägerstruktur während der Aufbauphase Beschluss gefasst, der eine Anbindung an die Landkreisverwaltung beinhaltet. Die Personalentscheidung über die Leitung des Bildungsbüros fiel auf einen Landesbediensteten aus dem Schuldienst, dessen Abordnung an das Landratsamt Heidenheim ab April für die gesamte Dauer des Impulsprogramms vorgesehen ist. Damit wird das Bildungsbüro voraussichtlich im April seine Arbeit aufnehmen.

Juli 2010:
Der Leiter des Bildungsbüros der Bildungsregion, Herr Dr. Alfons Koller, besucht zur Zeit die Städte und Gemeinden im Landkreis, um im Gespräch mit den Bürgermeistern, Schulleitungen, VHS-Leitungen und Kindergartenleitungen einen Überblick über die Bedarfslagen, Potenziale und Ressourcen zum Thema Bildung zu erhalten. In der dritten Sitzung der Regionalen Steuergruppe wurden die ersten Aufträge an das Bildungsbüro erteilt, wie die Ausarbeitung der Details zur Zusammenarbeit mit der Zukunftsakademie der Stadt Heidenheim und die Erstellung einer Analyse der Bildungslandschaft im Landkreis durch die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd. Daneben soll die Bildungslandkarte Ostwürttemberg im Internet als mögliche kreisweite Internetplattform für Bildungsangebote geprüft werden.

Jahresbericht 2010:
Anfang des Jahres 2010 hat die Regionale Steuergruppe der Bildungsregion zweimal getagt. Für die Trägerstruktur während der Aufbauphase der Bildungsregion wurde die Anbindung an die Landkreisverwaltung festgelegt und nach einem Auswahlverfahren die Leitung des Bildungsbüros mit einem Landesbediensteten aus dem Schuldienst (Dr. Koller) im April besetzt. Durch die Regionale Steuergruppe ergingen mehrere Aufträge an das Bildungsbüro: die Erstellung der Vorabanalyse der Bildungsstruktur im Landkreis Heidenheim, die Prüfung der Zusammenarbeit mit der Zukunftsakademie der Stadt Heidenheim und die Prüfung und Erarbeitung einer Konzeption zu einer Informationsplattform im Internet. Schwerpunkt der Tätigkeit von Herrn Dr. Koller in den ersten Monaten waren Gespräche mit den Städten und Gemeinden, um einen Überblick über die jeweiligen Bedarfslagen, Potenziale und Ressourcen zu erhalten. Zum Ende des Jahres 2010 beendete Dr. Koller aus persönlichen Gründen seine Tätigkeit im Landkreis Heidenheim und wurde entsprechend seinem Wunsch wieder in den Schuldienst zurück nach Konstanz versetzt. Eine geeignete Nachfolge zur Abordnung aus dem Schuldienst stand nicht zur Verfügung. Die Verwaltung erarbeitete deshalb in Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt Göppingen eine neue Struktur. Ab 2011 werden ehrenamtliche Kräfte die Themen der Bildungsregion umsetzen. Die Koordinierung der Themen und Tätigkeitsfelder übernimmt Frau Neumaier, die Geschäftsstelle der Regionalen Steuergruppe ist bei Frau Gleim angesiedelt. Das Kultusministerium hat auf Antrag der Verwaltung die Umstellung der Förderung von einem Personaldeputat auf einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 45.000 € genehmigt.