Entwicklung und Umsetzung Tourismuskonzept
Beschreibung
Ziel
Aktueller Stand
Beschreibung
Der Landkreis orientierte sich in der Tourismusentwicklung bis Ende 2008 an den vorhandenen Konzepten für Ostwürttemberg.
Aufgrund einer fehlenden organisatorischen Einheit zur Umsetzung dieser Konzepte auf der gesamten Ostalb war es notwendig für den Landkreis Heidenheim ein eigenes Entwicklungskonzept zu erarbeiten.
Stärken und Kompetenzen des Landkreises wurden geprüft und mit der neuen touristischen Ausrichtung der Schwäbischen Alb und des Landes Baden-Württemberg abgestimmt.
Dieses Projekt wurde vom Verwaltungsausschuss am 13. Juli 2009 priorisiert.
Ziel
Effektive und auf Schwerpunkte konzentrierte Entwicklung im touristischen Bereich mit Berücksichtigung einer starken Freizeitorientierung, um gleichzeitig sanfte Standortfaktoren zu schaffen.
Aktueller Stand
November 2009:
Als neue Organisationsform wird eine Touristische Arbeitsgemeinschaft (TAG) mit Vertretern der Kommunen unter Leitung des Landkreises eingerichtet.
Ziele, Zielgruppen, Schwerpunktthemen und Schlüsselmaßnahmen sind herausgearbeitet. Im nächsten Schritt sollen Maßnahmen priorisiert und Umsetzungskonzepte/Marketingkonzept erarbeitet werden.
April 2010:
Eine gemeinsame Messeplanung konnte erfolgen und das Wanderwegekonzept festgelegt werden. Weitere Schwerpunktthemen stellen derzeit das Radfahren dar und der Ausbau des Gruppentourismus, zu dem im Februar ein Workshop stattfand, bei dem weitere Maßnahmeschritte erarbeitet wurden.
Juni 2010:
Ein wesentlicher Bestandteil des Freizeit- und Tourismuskonzeptes ist die Bildung einer Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) mit Vertretern der Kommunen, Tourismusgemeinschaften, Leistungsträgern aus Gastronomiebereich und der IHK. Bei der ersten Sitzung im Juni wurden die Schlüsselmaßnahmen aus dem Freizeit- und Tourismuskonzept priorisiert und erste organisatorische Fragen geregelt. Im Juli fand ein Workshop zur Namensfindung für das Aktionsgebiet statt und die Umsetzung der Radwegebeschilderung startete. Außerdem befindet sich die Informationsplattform für das Internet inkl. einer interaktiven Karte derzeit im Aufbau (AlbRegio-Portal). Für weitere Maßnahmen zum Wanderwegekonzept und zum Ausbau des Gruppentourismus fehlen noch die Bewilligungen der Fördergelder. In der Planung befindet sich der Tourismustag im Herbst 2010, zu dem die Kreis- und Gemeinderäte des Landkreises, der Tourismusverband Schwäbische Alb und die Tourismusmarketing GmbH Baden-Württemberg und viele weitere Akteure aus dem Tourismusbereich des Landkreises eingeladen werden. An diesem Tag wird das Tourismuskonzept vorgestellt und Impulsreferate von Tourismusfachleuten gehalten.
Juli 2010:
Die LEADER-Fördergelder wurden bewilligt, sodass nun die Planungen der Maßnahmen zum Wanderwegekonzept und zum Ausbau des Gruppentourismus beginnen.
Jahresbericht 2010:
Im Rahmen der Umsetzung des Freizeit- und Tourismuskonzeptes wurden das Radwegekonzept mit Beschilderung umgesetzt und die Planungen für das Wanderwegekonzept aufgenommen. Die erste Sitzung der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) wurde im Sommer abgehalten. Es wurden mehrere organisatorische Punkte zur Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen geregelt und die Umsetzung der Schlüsselmaßnahmen aus dem Freizeit- und Tourismuskonzept gewichtet. In der zweiten Sitzung der TAG im Dezember wurden die Messeplanung 2011 und Marketingplanung 2011 diskutiert und beschlossen, sowie über die laufenden Tätigkeiten informiert. In die interaktive Karte des „Freizeit- und Tourenportals“ auf der Landkreis-Homepage wurden einige Rad- und Wandertouren eingestellt. Nach den Planungen für den Gruppentourismus und einem Workshop im Februar als Auftakt wurde die LEADER-Förderung zum Projekt „Landgenuss Brenzregion - Entwicklung von Gruppenangeboten“ bewilligt. Das erste Modul zur Qualifizierung im Reise- und Tourismusrecht wurde landkreisübergreifend im Herbst angeboten. Das zweite und dritte Modul wurde in die Wege geleitet und geplant. Zur touristischen Namensfindung wurde der Workshop „Regionsname“ durchgeführt und das Ergebnis politisch abgestimmt. Der touristische Regionsname „Heidenheimer Brenzregion“ wurde beim Freizeit- und Tourismusforum im November der Öffentlichkeit präsentiert. Bei dieser Veranstaltung haben sich 160 Besucherinnen und Besucher über das Freizeit- und Tourismuskonzept sowie über die wirtschaftliche Wertschöpfung des Tourismus und die touristischen Ausflugsziele im Landkreis informiert.


