Mittwoch, 22. Januar 2014

Sternsinger überbringen Segen im Landratsamt

Erstmals Besuch der jungen Könige beim Landrat

Zwölf Sternsinger überbrachten Landrat Thomas Reinhardt am Mittwochnachmittag den Segen Christus segne dieses Haus“ und schrieben den traditionellen Segensspruch „20 * C + M+ B * 14“ an den Haupteingang des Landratsamtes Heidenheim. Eine Premiere, denn es war das erste Mal, dass eine Sternsinger-Aktion im Landratsamt stattfand.

Die als Heilige Drei Könige verkleideten Jungen und Mädchen aus den Gemeinden Dreifaltigkeit Heidenheim und Mariä Himmelfahrt Königsbronn in Begleitung der BDKJ-Dekanatsleiterin Verena Steier (rechts), der Dekantsbeauftragten Ilse Ortlieb (Zweite von rechts) sowie weiterer BDKJ-Helferinnen und -Mitarbeiterinnen stellten bei dem Besuch das diesjährige Beispielland Malawi in Südostafrika und das diesjährige Beispielthema Flucht vor. Die Spendensumme der Sternsinger-Aktion, die von Landrat Reinhardt im Namen des Landkreises noch mit zwei Schecks erhöht wurde, kommt den Flüchtlingskindern in Malawi, aber auch zahlreichen weiteren Projekten weltweit zugute. Im Landkreis Heidenheim waren in allen Gemeinden Kinder und Jugendliche unterwegs, um Spenden zu sammeln - bundesweit seien rund 500 000 Sternsinger von Tür zu Tür gegangen, so Verena Steier. Eine „stolze Leistung“, so Landrat Reinhardt beeindruckt, sei das Ergebnis der Aktion: Rund 94 000 Euro seien im vergangenen Jahr im Landkreis Heidenheim gesammelt worden - bundesweit waren es fast 44 Millionen Euro, so die Dekanatsleiterin.

Die Sternsinger bedankten sich mit Liedern und Sternsingersprüchen für die Spende des Landrats. „Ich freue mich sehr über diesen Besuch. Es ist toll, wie ihr euch einsetzt und zugunsten anderer Kinder unterwegs seid“, so Reinhardt. Da die Jungen und Mädchen den Besuch im Landratsamt gleich für Fragen an den Landrat nutzten, stand Reinhardt den jungen Königen auch zum Thema Flüchtlinge im Landkreis Heidenheim, deren Unterbringung und Versorgung Aufgabe des Landkreises ist, Rede und Antwort. Die letzte Frage der Sternsinger, nämlich nach seiner persönlichen Sternsinger-Vergangenheit, musste der evangelische Landrat aber verneinen.