Montag, 17. Februar 2014

Grünes Licht für Waldrodung zum Bau des EnBW Solarparks Ochsenberg

Für den geplanten Solarpark der EnBW auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots Ochsenberg darf der Wald gerodet werden. Das Regierungspräsidium Tübingen hat die dafür notwendige Waldumwandlung unter entsprechenden Auflagen genehmigt. Dazu zählen flächengleiche Ersatzaufforstungen und dass nicht während der Brutzeit gerodet werden darf. Die notwendigen Holzfällarbeiten beginnen daher bereits diese Woche.

Insgesamt ist von der Rodung eine rund zehn Hektar große Teilfläche des ehemaligen Munitionsdepots betroffen. Der Wald ist ca. 50 Jahre alt. Nach dem Bau der Bunkeranlagen, für den damals bereits die gesamte Fläche gerodet worden ist, wurden die jeweiligen Zwischenräume mit reinem Nadelwald aufgeforstet. Da es kein alter oder unter Naturschutzaspekten besonders wertvoller Waldbestand ist, wurde der Rodung von Seiten der Forstbehörden zugestimmt, zumal entsprechende Ersatzaufforstungsflächen gesucht werden.
Die Arbeiten werden rund zwei Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Da eine sehr große Holzmenge in kurzer Zeit anfallen wird, ist nicht auszuschließen, dass es durch den Holztransport zu Verschmutzungen auf der Zufahrtsstraße kommen wird.

 

 

Aus der Vogelperspektive gut zu erkennen: die Bereiche zwischen den zurück gebauten Bunkeranlagen, die für den Bau des Solarparks gerodet werden (Foto: Martin Strittmatter)