Freitag, 28. März 2014

B 492: Lückenschluss wird angegangen

Planunterlagen sollen nach den Pfingstferien ausgelegt werden

Das Planfeststellungsverfahren für den 1,7 Kilometer langen Lückenschluss der Bundesstraße 492 zwischen Hermaringen und Brenz (Gemeinde Sontheim an der Brenz) soll eingeleitet werden. Wie Regierungspräsident Johannes Schmalzl Landrat Thomas Reinhardt in einem Schreiben mitteilte, ist beabsichtigt, die Planunterlagen unmittelbar nach den Pfingstferien in der Woche ab dem 23. Juni öffentlich auszulegen.

Landrat Reinhardt, der gemeinsam mit Landrat Leo Schrell (Landkreis Dillingen) bereits seit geraumer Zeit vehement die Umsetzung der voraussichtlich rund 5,6 Millionen Euro teuren Maßnahme fordert, ist sichtlich erfreut über diese Mitteilung: „Bereits mehrfach wurde die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens verschoben, umso erfreulicher ist es, dass nun ein konkreter Termin für die Auslegung der Planunterlagen steht.“ Er hofft, dass es auch im Anschluss zügig weitergeht. „Das Zwischenstück hat eine ungünstige Streckenführung und es gibt gravierende Fahrbahnschäden und trotz der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h ist nach wie vor eine Unfallhäufung zu verzeichnen. Hier besteht bereits seit Jahren konkreter Handlungsbedarf, weshalb jetzt keine Verzögerungen mehr eintreten dürfen“, so Reinhardt. In ihrem Bemühen um einen Lückenschluss hatten sich Reinhardt und Schrell bereits an den früheren Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann sowie die Landtags- und Bundestagsabgeordneten der Region gewandt. Hermann hatte im August 2013 die Notwendigkeit des Lückenschlusses bestätigt und mitgeteilt, dass der zunächst für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens vorgesehene Termin im Sommer 2012 aufgrund von Umplanungen nicht eingehalten werden konnte, die Einleitung des Verfahrens voraussichtlich aber noch 2013 erfolgen könne. Im Februar 2014 hatte sich Reinhardt schließlich schriftlich im Namen beider Landräte an Schmalzl gerichtet. Wie der Regierungspräsident nun mitteilte, sei es „trotz knapper personeller Ressourcen und parallel laufender Großverfahren gelungen, dieses Verfahren soweit zu priorisieren, dass mit der Einleitung des Verfahrens begonnen werden kann“.