Mittwoch, 9. April 2014

Die LEADER-Kulisse Brenzregion stellt ihre Konzeption für die Zukunft vor

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum zweiten LEADER-Regionalforum eingeladen

Seit dem Jahr 2000 unterstützen die EU und das Land Baden-Württemberg die Brenzregion mit LEADER-Fördergeldern. Mittlerweile wurden knapp zweihundert Projekte in den verschiedensten Bereichen auf den Weg gebracht.
Die LEADER-Aktionsgruppe „Brenzregion“ bewirbt sich zurzeit für die neue Förderphase 2014-2020 (wir berichteten). Dazu arbeitet die Region seit geraumer Zeit an der Erstellung eines neuen Regionalen Entwicklungskonzepts (REK). In der künftigen LEADER-Förderperiode liegt die Betonung auf dem „Bottom-up-Ansatz“. Vereine, Gruppen und Bürger sollen sich maßgeblich an LEADER beteiligen und ihre Ideen einbringen. Weitere wichtige Akteure im Entstehungsprozess des REK stellen die Kommunen dar.
„LEADER ist eine Chance, die wir gerne weiter nutzen möchten. Die zahlreichen Projekte in den vergangenen Jahren haben gezeigt, was alles möglich ist und wie unser ländlicher Raum auf diesem Weg ganz gezielt gestärkt werden kann. Wir arbeiten daran, dies auch in neuer Kulisse erfolgreich fortsetzen zu können“, so Landrat Thomas Reinhardt, Vorsitzender der Leader-Aktionsgruppe „Brenzregion“. Ein großes Anliegen der Aktionsgruppe sei es dabei, in der Region eine breite Zustimmung zu erreichen und eine Konzeption zu verabschieden, die durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung, den Vereinen, den Kommunen und der Aktionsgruppe entstanden ist.

In den vergangenen Monaten fanden daher verschiedene Tagungen, Veranstaltungen, Runde Tische und ein Regionalforum in der „Schranne“ in Giengen statt. Zu den Schwerpunktthemen: Bildung, Frauen, Lebensqualität sowie Kultur- und Naturerbe gab es Themengruppen an denen sich die Bevölkerung rege beteiligte. Auch den Aufrufen in der Presse, Ideen einzureichen, wurde gefolgt.

Unter dem Motto „Zukunft lebenswert gestalten mit Kompetenz und Innovation“ wollen der Alb-Donau-Kreis und der Kreis Heidenheim sowie die Landfrauenverbände die erfolgreiche LEADER-Arbeit der beiden vergangenen Perioden gemeinsam fortsetzen und weiter entwickeln.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Bewerbung als zukünftige LEADER-Kulisse wird daher das zweite LEADER-Regionalforum am 28. April, 16 bis 18 Uhr, im Bahnhof in Langenau, Bahnhofplatz 1, sein. Bürger der Brenzregion und Vertreter der Kommunen sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen und die bisher ausgearbeiteten Themen für die zukünftige „Brenzregion“ zu diskutieren und zu erweitern. Auch haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich aktiv in den Entwicklungsprozess einzubringen. Konkrete Projektideen und -vorschläge können bei der Veranstaltung eingebracht werden.