Freitag, 18. April 2014

Flurneuordnung Hermaringen

43 Bäume bei Obstbaumaktion gepflanzt

Ein wesentlicher Schwerpunkt einer Flurneuordnung stellt die Verbesserung der Ökologie und die Förderung des Naturschutzes dar. Dies wurde in der Flurneuordnung Hermaringen (B 492) durch die Anlage von mehreren Obstbaumwiesen, Renaturierung von Fließgewässern sowie die Anlage von Tümpeln in den vergangenen Jahren umgesetzt. Als letztes größeres Naturschutzprojekt fand nun eine freiwillige Obstbaumpflanzaktion durch die Teilnehmer der Flurneuordnung statt.

Dabei hatten sich bei der unteren Flurbereinigungsbehörde Interessenten für insgesamt 43 Obstbaumhochstämme gemeldet, die nun in den Grundstücken im Flurbereinigungsgebiet von den Teilnehmern gepflanzt wurden.
Bei den gepflanzten Bäumen handelt es sich ausschließlich um Hochstämme, die sich auch auf der Empfehlungsliste der kreiseigenen Obst- und Gartenbauberatungsstelle für den Landkreis Heidenheim wiederfinden. Darunter sind auch etliche Obstbaumsorten, die einen schillernden oder ausgefallenen Namen tragen: Kaiser Wilhelm, Krügers Dickstiel (Apfelsorten), Concorde oder Frühe aus Trevoux (Birnen) sowie Katinka und Hanita (Zwetschgen).
Die Auswahl wurde von den Landespflegern Axel Moon und Katrin Mayer von der Gemeinsamen Dienststelle Flurneuordnung in Ellwangen getroffen.
Den Teilnehmern wurden die Bäume kostenlos seitens der Flurneuordnung zur Verfügung gestellt. Finanziert wurde die Aktion vom Regierungspräsidium Stuttgart.
Zusätzlich wurde entlang des Dämpfgrabens durch den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft Hans Ott sowie den Wegbaumeister Georg Rochau unter Anleitung von Markus Klaiber (Flurneuordnung) und der Landespfleger ein kleiner Obstbaumlehrpfad angelegt. Die Bäume wurden gepflanzt, eine Tafel mit Erläuterungen sowie ein Bank zum Ausruhen befinden sich noch in Arbeit. Diese sollen beim Abschlussfest der Flurneuordnung am 21. Juni 2014 eingeweiht werden.
Durch diese freiwillige Aktion konnte die Gemarkung Hermaringen weiter aufgewertet werden.