Donnerstag, 7. August 2014

Deutsche Bahn sichert Brenzbahn-Förderern Unterstützung zu

Erstes Abstimmungsgespräch zwischen IG Brenzbahn-Vorsitzendem und Konzernbevollmächtigtem der DB AG - Kooperation bei Trassensicherung

Die Verfechter des Brenzbahn-Ausbaus sind weiterhin in Fahrt: Nach der Gründung einer Interessensgemeinschaft (IG) folgte Ende Juli das erste Abstimmungsgespräch zwischen dem IG-Vorsitzenden Landrat Thomas Reinhardt (Landkreis Heidenheim) und dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg Eckart Fricke. Dabei sicherte Fricke der IG die Unterstützung der DB AG für die Weiterentwicklung der Strecke sowie bei der hierfür notwendigen Trassensicherung zu.

Zentraler Mittelpunkt des Gesprächs war die Weiterentwicklung der Brenzbahn insbesondere die öffentliche Förderung des Vorhabens und die Planung des teilweise zweigleisigen Ausbaus. Fricke zeigte sich von den Plänen zur Weiterentwicklung der Brenzbahn überzeugt: „Die Deutsche Bahn AG unterstützt das Projekt, weil dadurch das Zugangebot deutlich verbessert werden kann.“ Für Landrat Reinhardt ist es wichtig, die Deutsche Bahn AG als Infrastrukturbetreiber und Eisenbahnverkehrsunternehmen von Anfang an mit ins Boot zu nehmen. „Mit der Deutschen Bahn steht der Region und der IG Brenzbahn ein wichtiger Akteur zur Seite.“ Wie vereinbart wurde, soll der Austausch mit der DB AG intensiv fortgesetzt werden.
Ebenfalls im Fokus stand ein gemeinsames Vorgehen bei der Trassensicherung für einen zweigleisigen Ausbau: Zum einen zur Umsetzung der aktuellen Brenzbahn-Konzeption im Bereich Sontheim-Bergenweiler und Langenau-Rammingen - insgesamt eine Strecke von 7,1 Kilometern -, zum anderen aber auch mit Blick auf eine grundsätzliche Sicherung des zweigleisigen Ausbaus der Strecke.
Hintergrund ist, dass im Auftrag der Deutschen Bahn regelmäßig Grundstücke, die aktuell für den Bahnbetrieb nicht mehr benötigt werden, beispielsweise an benachbarte Gewerbebetriebe verkauft werden. In der Regel sei das auch kein Problem - jedoch nur sofern diese Verkäufe den zweigleisigen Ausbau nicht tangieren, so Dirk Seidemann von der Geschäftsstelle der IG Brenzbahn beim Regionalverband Ostwürttemberg. „Uns liegt die Zukunftssicherung für die Brenzbahn am Herzen, deshalb sind wir gerne bereit, im Vorfeld von Flächenverkäufen die Belange des zweigleisigen Ausbaus mit den regionalen Partnern abzustimmen“, betonte Fricke. Hierzu schlug er vor, die vom Regionalverband übermittelten, für den zweigleisigen Ausbau relevanten Flurstücke, direkt in das bahneigene Flächeninformationssystem einzupflegen und so von Anfang an die Belange der Brenzbahn zu berücksichtigen. Landrat Reinhardt begrüßte das „hilfreiche und zielführende“ Angebot der DB: „Die Trassensicherung ist notwendig, um den zweigleisigen Ausbau der Brenzbahn langfristig realisieren zu können. Ich freue mich sehr, in Sachen Trassensicherung aber auch bei der Weiterentwicklung der Brenzbahn mit dem Konzernbevollmächtigten Eckart Fricke einen weiteren Mitstreiter an der Seite der IG zu haben.“