Montag, 14. September 2015

Bildung gemeinsam managen

     

„Bildung integriert“ heißt ein Förderprogramm des Bundesbildungsministeriums, aus dem Stadt und Landkreis Heidenheim in den nächsten drei Jahren 245.000 Euro erhalten. Die kommunalen  Bildungsangebote werden zusammengeführt und aufeinander abgestimmt. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft die Bildungsangebote nutzen können.

Bei einem Besuch des „Schulverbunds im Heckental“ (Westschule) vereinbarten die Beteiligten verbindliche Ziele. Oberbürgermeister Bernhard Ilg für die Stadt Heidenheim, Erster Landesbeamter Peter Polta für den Landkreis Heidenheim und Leander Berger für die Transferagentur Bayern für Kommunales Bildungsmanagement unterzeichneten das Dokument.

Die Transferagentur geht aus einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hervor. Sie ist Teil eines bundesweiten Netzwerkes, das Kommunen beim Auf- und Ausbau ihres Bildungsmanagements berät. Die Stadt Heidenheim ist Pilot-Kommune innerhalb des Landkreises. Es wird eine Datenbasis aufgebaut. Auf dieser Grundlage entwickeln und testen die Experten Verfahren und Modelle für ein kommunales Bildungsmanagement. Mit Stolz und zugleich mit einem Wort der Anerkennung an die Adresse des städtischen Fachbereichsleiters Dieter Henle wies Ilg darauf hin, dass in ganz Deutschland nur 20 Kommunen für „Bildung integriert“ ausgewählt wurden.

Im Landesprogramm „Bildungsregion“ arbeiten Stadt und Landkreis Heidenheim bereits eng zusammen. „Bildung integriert“ stärkt das Fundament, auf dem diese Bildungsregion steht. Das Programm trägt dazu bei, dass Institutionen, Verwaltungen und Personen im Bildungsbereich aufeinander zugehen und sich abstimmen. Bisher getrennte Zuständigkeiten von Schule, Jugendarbeit, freien Bildungsträgern, Politik, Wirtschaft und Vereinen gehen ineinander über. Das Prinzip lautet: „In Verantwortlichkeiten statt in Zuständigkeiten denken und handeln.“ Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Heidenheim hat sich bei zentralen Projekten wie der „Zukunftsakademie“, beim Übergang Schule und Beruf (Talent Company) und im Bereich der Medienbildung bewährt.

Ziele vereinbart: Erster Landesbeamter Peter Polta, Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Leander Berger von der Transferagentur für Kommunales Bildungsmanagement