Sonntag, 20. Dezember 2015

Wanderbare Qualität

Markierungsschulung auf dem Albschäferweg

Der 158 Kilometer lange vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg ausgezeichnete Albschäferweg diente als Schulungsplatz für Wegepaten und Albvereins-Wegewarte.

Die Kriterien für Qualitätswege erfordern nicht nur höchste Sorgfalt bei der Festlegung des Streckenverlaufs, sondern auch die kulturelle Vielfalt und eine klare Beschilderung sind Teil der Vorgaben, um dieses Zertifikat zu erhalten. Um diese hohen Anforderungen auch künftig erfüllen zu können, lud das Landratsamt Heidenheim vor Kurzem die Wegepaten und Albvereins-Wegewarte aus dem unteren Brenztal zur Markierungsschulung auf dem Albschäferweg ein. Startpunkt war die Spitalkirche in Giengen, sodass die Grundlagen der Beschilderung anhand der ersten Etappe erläutert werden konnten – Referentin war hierbei Sabine Malecha, Wanderführerin und Autorin namhafter Wanderzeitungen und Buchverlage, die seit Jahren Qualitätswege prüft und dementsprechend ganz genau weiß, worauf zu achten ist. Gemeinsam mit der Wanderexpertin machten sich die Vertreter des Schwäbischen Albvereins auf den Weg Richtung Schießberg, wobei nicht nur wertvolle Tipps für die zukünftige Markierung gegeben wurden, sondern auch die bestehende Beschilderung wurde genau begutachtet.
Die bisherige Arbeit zur Einrichtung des Albschäferweges hat sich bereits gelohnt: Immer häufiger wandern nicht nur Einheimische auf den Spuren der Wanderschäfer, auch Gäste nutzen die Wandertouren durch unsere großartige Region und verweilen sogar mehrere Tage.

Handgemachte Qualität: Bei einer Schulung auf dem Albschäferweg ging es um die Markierung von Wanderwegen.