Donnerstag, 1. Juni 2017

LEADER- Aktionsgruppe Brenzregion beschließt sechs weitere Projekte

     

Neue Beschlüsse und Rückblick in der aktuellen LEADER-Förderperiode: In der Gebietskulisse Brenregion wurden seit 2015 28 Projekte beschlossen.

Der Vorstand des Vereins „Regionalentwicklung Brenzregion e.V.“ zog bei der jüngsten Mitgliederversammlung für die aktuelle LEADER-Förderperiode (2014 – 2020) eine durchweg positive Bilanz. Und das nicht nur aufgrund der hohen Zahl an 28 positiv beschlossenen Projekten seit Ende Dezember 2015, sondern auch aufgrund der guten Mischung: Knapp die Hälfte der Projekte entfalle auf Kommunen, die weiteren Projekte auf private Antragssteller, berichtete Hester Rapp-van der Kooij, Leiterin der LEADER-Geschäftsstelle für die Aktionsgruppe Brenzregion. Vorsitzender Thomas Reinhardt, Landrat im Landkreis Heidenheim, zeigte sich sehr zufrieden, dass für die zwischenzeitlich beschlossenen Projekte über eine Million Euro an EU-Mittel in die LEADER-Gebietskulisse-Brenzregion fließen werden. Sowohl Reinhardt als auch Heiner Scheffold, Landrat im Alb-Donau-Kreis, riefen die Kommunen, Privatpersonen und Unternehmen in den beiden beteiligten Landkreisen dazu auf, auch weiterhin LEADER-Anträge bei der Geschäftsstelle einzureichen.

Zu den inzwischen beschlossenen Projekten zählen auch sechs Maßnahmen, über die in der jüngsten Sitzung der Steuerungsgruppe am 31. Mai beraten wurde. Die Antragssteller dürfen vorbehaltlich der Bewilligung durch das Regierungspräsidium oder die L-Bank in Stuttgart mit EU-Zuschüssen in Höhe von über 260.000 Euro und Landesmitteln in Höhe von rund 154.000 Euro rechnen.

Folgende Projekte wurden positiv bewertet:
Roswitha Walter aus Dischingen-Katzenstein plant die Einrichtung einer Erlebnisgastronomie auf Burg Katzenstein.

Die Stadt Aalen sieht vor, im Rahmen des Kulturprojekts TRAFO der Kulturstiftung des Bundes in Zusammenarbeit mit den Kommunen Dischingen, Nattheim sowie der Stadt Neresheim am Theater der Stadt Aalen unter dem Motto „Wir sind das Härtsfeld“ zur Transformation von Kultureinrichtungen in den beteiligten Gemeinden beizutragen.

Andreas Widmann plant unter anderem durch die Einrichtung zweier neuer Gasträume und die Neugestaltung des Service- und Frühstückbereichs die Aufwertung des Gasthofs Löwen in Königsbronn-Zang.

Die Interessengemeinschaft Kaltenburg e.V. beantragte eine Förderung für Maßnahmen zur Ertüchtigung der Ruine Kaltenburg. Geplant ist der Aufbau von Infrastrukturmaßnahmen auf der Burgruine, damit diese künftig touristisch stärker erschlossen werden kann.

Annette Lestyan-Wahl plant, in einem ehemaligen Stallgebäude in Asselfingen eine Radler- und Wandererscheuer einzurichten, um in Zukunft Gästen eine Übernachtungsmöglichkeit in einem rustikalen Ambiente zu bieten.

Die Gemeinde Amstetten hatte die Aufwertung eines Spazierweges in Stubersheim beantragt. Hierbei soll der Weg mit einer einheitlichen Markierung durchgängig gekennzeichnet werden. Außerdem ist vorgesehen, entlang des Weges verschiedene Infotafeln mit Wissenswertem zur Umgebung von Stubersheim aufzustellen.


Aktiv in der Regionalentwicklung: Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis, oben links), Landrat Thomas Reinhardt (Kreis Heidenheim, oben rechts) Renate Wolf (KLF Ulm), Jörg Lang (LEADER-Geschäftsstelle), Andrea Neumayer (Gerstetten), Hester Rapp- van der Kooij (LEADER-Geschäftsstelle), Sonja Winkler (KLF Heidenheim).