Montag, 29. Januar 2018

Landkreis Heidenheim wird Bio-Musterregion

Der Landkreis Heidenheim und fünf angrenzende Städte und Gemeinden des Ostalbkreises werden zur Bio-Musterregion     

Der Landkreis Heidenheim wird mit den fünf nördlich angrenzenden Städten und Gemeinden Bartholomä, Essingen, Heubach, Neresheim und Oberkochen im Ostalbkreis eine von vier Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg. Einen entsprechenden Antrag zur Förderung als Bio-Musterregion im Regierungsbezirk Stuttgart hat der Landkreis Heidenheim bereits Ende November 2017 beim Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) abgegeben. Anhand der eingereichten Regionalkonzepte wurden neben dem Landkreis Heidenheim mit Kommunen des Ostalbkreises noch die Landkreise Bodensee/Konstanz, Ravensburg und Enzkreis als Bio-Musterregionen ausgewählt – eine für jeden Regierungsbezirk. Mit der Einführung von Bio-Musterregionen möchte das Land den Ökolandbau weiter stärken und die Wertschöpfung von der Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung weiter steigern.
In einer intensiven Vorbereitung mit vielen Vertretern aus der gesamtem Werschöpfungskette von Bio-Lebensmitteln, Städten und Gemeinden sowie Anbauverbänden hat der Landkreis Heidenheim mit seinen Partnerkommunen ein entsprechendes Konzept mit zahlreichen aufeinander abgestimmten Maßnahmen zu den Punkten Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung erstellt. „Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept überzeugt hat und wir den Zuschlag für die Bio-Musterregion im Regierungsbezirk Stuttgart erhalten haben. Danke an alle Beteiligten für die Unterstützung“, so Landrat Thomas Reinhardt. Gemeinsam mit den Partnerkommunen soll zeitnah das Regionalmanagement aufgebaut werden, das mit einem Zuschuss von 75 Prozent für eine Stelle und Sachkosten vom Land für mindestens drei Jahre unterstützt wird. „Wir können im Landkreis Heidenheim bereits auf gut entwickelte Strukturen im Ökolandbau setzen. Ziel wird sein, diese bereits bestehenden mit neuen Strukturen optimal zu vernetzen, sodass sie ihre Wirkung auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher entfalten. Gemeinsam wollen wir uns für mehr Bio aus der Region einsetzen“, so der Landrat weiter. So sollen Netzwerke und Kooperationen entstehen, die auch nach Ende der geförderten Projektphase von drei Jahren weiter bestehen.