Dienstag, 27. Februar 2018

Good-Practice-Beispiele zur Jugendbeteiligung

   

Auf Einladung des Kreisjugendreferenten informierten sich Vertreter der Städte und Gemeinden im Landkreis Heidenheim bei einem kürzlich veranstalteten Arbeitstreffen im Landratsamt über die Möglichkeiten, mehr Kinder- und Jugendbeteiligung vor Ort zu erreichen. Praktische Beispiele schilderten Christine Brückner (Bildungsreferentin) und Roland Schönbucher (Servicestelle Jugendbeteiligung) aus dem Landkreis Sigmaringen. Deckungsgleich zu den hiesigen Erfahrungen haben sich auch dort parlamentarische Beteiligungsformen wie der Jugendgemeinderat selten durchgesetzt. Dafür kommen projektbezogene Beteiligungen und gezielte Befragungen zu schülerfreundlichen Zeiten, beispielsweise am Samstagvormittag, gut an. Vorgestellt wurde von den beiden Gästen aus dem Kreis Sigmaringen auch der 14er-Rat. Bei diesem Modell erhalten alle 14-Jährigen einer Kommune Post vom Bürgermeister und werden projektbezogen oder auch thematisch offen zum Jugendhearing eingeladen. Die Jugendlichen können dann ihre Wünsche, Meinungen und Ideen vorbringen. Ein Modell, das im Kreis Sigmaringen in mehreren Gemeinden praktiziert wird, wobei als Ziel eine Rücklauf- und Beteiligungsquote von 25 Prozent anvisiert werde. Und das werde auch häufig erreicht, wie die Sigmaringer Gäste berichteten.