Freitag, 3. August 2018

Radfahrer lieben Kurzreisen und Ausflüge

     

Kurzreisen und Ausflüge werden bei Radfahrenden immer beliebter. Zu diesem Fazit kam der ADFC bei seiner letzten Travelbike-Radreiseanalyse.
So fahren insgesamt 76 Prozent der Deutschen Rad. 51 Prozent davon nutzen das Fahrrad für Ausflüge und Reisen. Besonders der Bereich der Tagesausflüge hat 2017 weiter zugenommen (+11 Prozent). Mehr als jeder Zweite radelt ins Grüne, das entspricht rund 167 Millionen Tagesausflügen in der Freizeit. Und auch in den Ferien schwingen sich die Deutschen gerne aufs Rad, so wird bei 99 Millionen Ausflügen im Urlaub das Fahrrad genutzt. Neben dem Naturerlebnis geht es vielen Reisenden vor allem darum neue Regionen kennenzulernen.
 
Auch wenn es im Jahr 2017 erstmalig einen Rückgang der Radreisenden gegenüber dem Vorjahr gab – Grund hierfür waren Niederschlag und Extremwetter im Sommer – ist der Trend zum Fahrradfahren in der Freizeit ungebrochen: So wollen 87 Prozent der Radreisenden von 2017 auch 2018 wieder mit dem Rad losfahren.
 
Wer für die Ferienwochen noch Vorschläge für einen Radurlaub sucht, wird in der Brenzregion rund um Heidenheim fündig.

Als mehrtägige Radreise eignet sich beispielsweise der vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnete Albtäler-Radweg. Für die 186 Kilometer lange Strecke kann man sich als E-Bike-Fahrer oder sportlicher Radfahrer drei Tage Zeit nehmen. Vom Bahnhof in Giengen bis ins Filstal nach Bad Überkingen sind es gerade mal knapp 60 Kilometer und dort lohnt sich eine Erholungspause im Thermalbad. Die zweite Etappe führt dann wieder hoch auf die Alb und auf der letzten geht es durchs Lonetal und Donautal zurück zur Brenz. Infos unter www.albtaeler-radtour.de.

Wer lieber die Seitentäler der Donau erkunden möchte, kann seinen emissionsfreien Kurzurlaub mit dem Rad auch auf dem 4-Sterne Radweg „Donautäler“ starten. Von der Brenzbrücke in der Margarete-Steiff-Straße in Giengen aus folgt man den Wegweisern ins bayerische Bachtal Von dort geht es nördlich der Donau bis nach Bissingen im Kesseltal und dann in die südlich der Donau gelegene Region über Wertingen, Krumbach, Roggenburg und Ulm zurück ins Brenztal.
270 Kilometer ist man auf der großen Runde unterwegs. Auf einer Querspange und vielen weiteren Radwegverbindungen kann abgekürzt werden. Infos gibt es unter www.donautaeler.com.

Für kürzere Wochenendtouren eignet sich der Krater-zu-Krater-Radweg vom Steinheimer Becken ins Nördlinger Ries oder eine Kombination aus Brenz-Radweg und Donau-Härtsfeld-Radweg.
Letztere Route kann man an zwei Tagen meistern. Gestartet wird die 56 Kilometer lange Brenztour in Königsbronn. Sie führt bis nach Faimingen, wo die Brenz im idyllischen Luitpoldhain in die Donau mündet. Von dort gelangt man auf dem Donau-Härtsfeld-Radweg zunächst ein Stück an der Donau entlang bis nach Dillingen. Dann geht es in nördlicher Richtung teilweise auf der alten Bahntrasse der Härtsfeldschättere durchs Egautal Richtung Dischingen. Wer im Donautal übernachtet, der schafft die weiteren 50 Kilometer zurück ins Brenztal locker an einem Tag und kann sich noch ausreichend Zeit nehmen für Besuche auf Burg Katzenstein oder im Kloster Neresheim.

Infos zu diesen Touren mit Karten, GPS-Daten und Beschreibungen zum Herunterladen gibt es unter www.heidenheimer-brenzregion.de. Entsprechende Übersichtsbroschüren halten die Touristinformationen bereit oder können beim Landratsamt unter Tel. 07321 321 2593 angefordert werden.