Dienstag, 28. August 2018

Mit Produkten der C.F. Maier-Firmengruppe weltweit unterwegs

     

Die C.F. Maier-Firmengruppe mit Hauptsitz in Königsbronn ist mit ihren Produkten ein wichtiger Zulieferer und Partner gerade für die Nutzfahrzeugindustrie. Davon konnte sich Landrat Thomas Reinhardt bei einem Unternehmensbesuch überzeugen.

Kerngeschäft der C.F. Maier-Unternehmen ist die Produktion von Komponenten und Systemen aus Kunststoff und Leichtmetall und das für viele Wirtschaftszweige. Gerade im Bereich Aluminiumguss kann das Unternehmen auf eine lange Tradition zurückblicken. So stellt insbesondere die Produktion von Leichtmetallgussteilen für Kleinserien, wie zum Beispiel für Gehäuseteile von Getrieben, Teile für Hydraulikkupplungen und Retarder sowie Kupplungsgehäuse und Schwungradgehäuse für den Motorenbau ein wichtiges Standbein dar.

Bei dem Rundgang durch die Ausstellungshalle wurde aber auch die Produktvielfalt im Bereich Kunststoff deutlich: Ausstelldächer für namhafte Reisemobilhersteller, komplette Karosseriefront- und Heckteile für Busse und LKWs, das Führerhaus einer Pistenraupe und vollständige Armaturenbretter für Reisebusse sowie Altglassammelcontainer sind dort zu sehen.

„Bei der Produktion setzen wir auf moderne Herstellungsprozesse mit hoher Präzision“, so der geschäftsführende Gesellschafter Markus Maier, der bei der Unternehmensführung von seinem Sohn Maximilian Maier unterstützt wird. Aber auch auf den hohen Vorfertigungsgrad und die Logistikkette zum Kunden werde großen Wert gelegt. „So findet am Standort Königsbronn beispielsweise die gesamte Fertigung von Nasszellen für Reisebusse statt, die dann einbaufertig nur noch in den Bus oder das Reisemobil montiert werden müssen“, erklärt der Geschäftsführer des Königsbronner Kunstharzwerks Dieter Wahl. „Es ist beeindruckend hier vor Ort zu sehen, wie die sehr hohen Qualitätsansprüche der Kunden erfüllt werden“, so Landrat Thomas Reinhardt.

In den vergangenen Jahren konnte sich die rund 1.100 Mitarbeiter starke Firmengruppe nicht nur personell vergrößern. So gibt es neben den deutschen Unternehmensstandorten in Schillingsfürst, Nersingen und Königsbronn zwischenzeitlich Werke in Tunesien, der Türkei, Ungarn und den USA. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere hohen Fertigungsstandards an allen Standorten eingehalten werden“, so Markus Maier. Um die notwendige EDV-Kommunikation mit den Standorten sicherstellen zu können, hat sich die Firmengruppe mit erheblichem finanziellem Aufwand zwei redundante Glasfaseranschlüsse legen lassen.

Die Geschäftsleitung zeigte sich beim Unternehmensbesuch mit dem Firmenstandort in Königsbronn sehr zufrieden, da insbesondere mit der Gemeinde Königsbronn ein hervorragender Austausch gepflegt werde und für künftige Entwicklungen noch Flächen zur Verfügung stehen. Als herausfordernd und zugleich bedeutend für die Region sehen die Unternehmer nicht nur die Digitalisierung und das Thema Fachkräfte, sondern auch den Ausbau der Brenzbahn. „Es ist wichtig noch mehr Züge aufs Gleis zu bekommen, um beispielsweise einen stündlichen Interregio-Express möglich zu machen. Daher kämpfen wir schon seit Jahren für den teilweise zweigleisigen Ausbau der Brenzbahn und setzen parallel dazu auf eine mittelfristige Elektrifizierung“, so der Landrat.

Landrat Thomas Reinhardt (von links), Markus Maier, Maximilian Maier und Dieter Wahl.