Freitag, 9. November 2018

Region Ostwürttemberg erhält Auszeichnung als „Gründungsfreundliche Kommune – Ausgezeichneter Ort 2018/2019“

     

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat bekanntgegeben, welche Kommunen und interkommunalen Projekte im bundesweit einmaligen Landeswettbewerb „Start-up BW Local“ mit ihren Konzepten zur Gründungsförderung überzeugen konnten und nun als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet werden.
Hoffmeister-Kraut gratulierte den ausgezeichneten Kommunen, zu denen auch die Region Ostwürttemberg zählt und zeigte sich begeistert über die große Resonanz auf den Landeswettbewerb: „Wir möchten Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas machen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Gründungsdynamik auch in der Fläche des Landes entfalten. Unser Wettbewerb zeigt uns, dass schon heute Gründungsvorhaben von den Kommunen und auf regionaler Ebene kreativ unterstützt werden. Das müssen wir weiter ausbauen.“
Im Jahr 2018 hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg erstmalig den Landeswettbewerb „Start-up BW Local – Gründungsfreundliche Kommune“ ausgeschrieben. Der Wettbewerb wird in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg sowie dem baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertag BWIHK und dem baden-württembergischen Handwerkstag BWHT durchgeführt.
In der Kategorie „Interkommunales Projekt“ traten die Städte Aalen, Ellwangen, Giengen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd sowie der Landkreis Heidenheim und der Ostalbkreis an, um ihr Konzept zur Unterstützung von Gründerinnen, Gründern und Start-Ups in Ostwürttemberg vorzustellen. Präsentiert wurde das Konzept Mitte Oktober in den Räumlichkeiten der L-Bank in Stuttgart von den Coworking Space Koordinatoren der Region Ostwürttemberg, Nikola Vetter (Aalen), Johannes Schenck (Heidenheim) und Alexander Trautmann (Schwäbisch Gmünd). Eine Jury aus gründungserfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern bewertete die Konzepte und verlieh erfolgversprechenden Konzepten die Auszeichnung „Gründungsfreundliche Kommune – Ausgezeichneter Ort 2018/2019“, so auch der Region Ostwürttemberg.
Die fünf Kommunen haben sich in Zusammenarbeit mit den Partnern im Verein Start-up Region Ostwürttemberg einiges vorgenommen. So sollen weitere Events wie ein gemeinsamer Gründertag der Start-up Region oder auch sog. Failing Nights stattfinden, bei denen auch über unternehmerische Fehler und daraus gezogenen Lehren gesprochen wird. In Planung sind außerdem konkrete Startup-Initiativen in den Bereichen Wirtschaft 4.0, Smart City Konzepte, Ideen für lebendige Innenstädte oder auch Gründungen rund um soziale Themen und den Gesundheitsmarkt. Dabei wollen alle Städte gemeinsam an einem Strang ziehen und die Aktivitäten gemeinsam vermarkten. Hierzu soll die Internetplattform www.startup-wow.de zur zentralen Kommunikationsplattform ausgebaut werden. Neu ist auch, dass sich für den begehrten Innovationspreis der Region für 2019 auch Startups und junge Unternehmen mit technologieorientierten und wissensintensiven Geschäftsideen bewerben können. Damit will Ostwürttemberg den Stellenwert von Gründungen bzw. Startups würdigen und in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit stellen.
„Nicht nur die Kommunen dürfen sich über die Auszeichnungen freuen. Insbesondere die Gründerinnen, Gründer und Start-Ups im gesamten Land Baden-Württemberg profitieren von der Umsetzung bereits begonnener und geplanter Maßnahmen. Auf diese Weise unterstützen wir gemeinsam mit allen involvierten Partnern die weitere Beschleunigung der Gründungsdynamik in Baden-Württemberg“, so Hoffmeister-Kraut weiter.

Alexander Trautmann (Schwäbisch Gmünd), Johannes Schenck (Heidenheim) und Nikola Vetter (Aalen) (v.l.n.r.) präsentierten das Konzept der gründungsfreundlichen Region Ostwürttemberg einer Jury aus gründungserfahrenen Unternehmen.