Mittwoch, 3. April 2019

Girls'Day im Landratsamt: Schülerinnen lernen die typischen „Männerberufe“ der Landkreisverwaltung kennen

     

Das Landratsamt Heidenheim beteiligte sich wieder an dem einmal im Jahr stattfindenden Mädchen-Zukunftstag Girls'Day. 13 Mädchen erhielten am vergangenen Donnerstag einen Einblick in die typischen „Männerberufe“ Vermessungstechniker, Straßenwärter, Förster und Technischer Aufsichtsbeamter. Nicole Gerstenlauer, Stabsbereichsleiterin Personal im Landratsamt, und die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Dandl hießen die Mädchen willkommen. „Der Girls'Day ist ein tolles Projekt, an welchem sich das Landratsamt Heidenheim schon seit vielen Jahren gerne beteiligt. Schade, dass es den Girls'Day nicht bereits zu meiner Schulzeit gab“, so die Leiterin des Personalbereichs.
Anschließend ging es in die jeweiligen Fachbereiche. Die Försterin Beatrix Diedering besichtigte mit sieben Mädchen das Forstrevier Härtsfeld, führte mit ihnen die Holzaufnahme von Fichten Sturmholz durch und zeigte ihnen im Wald, was eine Försterin sonst noch zu tun hat. Im Fachbereich Vermessung und Flurneuordnung lernten die Mädchen das Geoinformationssystem kennen, bevor sie selbst beim Höhlenhaus in Hürben verschiedene praktische Übungen mit unterschiedlichen Messgeräten machten. So haben sie beispielsweise Gebäude aufgenommen und GPS Satellitenvermessungen durchgeführt. Nach einer kurzen Einführung in die Themenfelder des Geschäftsbereichs Gewerbeaufsicht, insbesondere Arbeits- und Umweltschutz, übten sich zwei Mädchen als Technische Aufsichtsbeamtinnen unter anderem im Außendienst: Sie besichtigten zwei Gewerbebetriebe wobei sie Erläuterungen zum sozialen und zum technischen Arbeitsschutz erhielten. Zurück im Landratsamt führten sie noch Lärmmessungen durch. Auch die Straßenmeisterei des Landkreises Heidenheim konnte sich am Girls'Day über weibliche Unterstützung freuen: Zwei Mädchen unterstützten die Straßenwärter beim Aufstellen und Einmessen von Leitpfosten und Verkehrsschildern sowie bei der Streckenkontrolle. Den Mädchen wurden nicht nur die Gerätschaften der Straßenmeisterei erklärt, sie besichtigten auch den Tunnel in Herbrechtingen sowie einen Amphibiendurchlass.


Bei der Straßenmeisterei besichtigten zwei Mädchen einen Unimog mit anschließender Probefahrt.


Als Technische Aufsichtsbeamtinnen vergleichen die Mädchen ein Umbauvorhaben mit den Planunterlagen.

Bei einer Lärmmessung erreichten die zwei Mädchen einen Spitzenpegel von beachtlichen 124 Dezibel.