Freitag, 4. Oktober 2019

1500 Bäume gegen den Klimawandel

Rund 120 freiwillige Helfer haben am Mittwochnachmittag (2.10.2019) dem Regen getrotzt und auf drei Pflanzflächen im Landkreis Heidenheim 1500 Bäume gepflanzt.

Nachpflanzungen, die dringend notwendig sind, denn in den Wäldern ist der Klimawandel deutlich sichtbar: Durch Dürre und Schadinsekten sterben zahlreiche Nadel- und auch Laubbäume ab. Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg jüngst deutlich machte, geht es inzwischen um tausende Hektar entwaldeter Fläche – das Schadmaß überschreitet das natürliche und kurzfristige Regenerationsvermögen des Waldes. Deshalb sind gezielte Pflanzaktionen durch Waldbesitzer und Förster erforderlich. Im Kreis Heidenheim sind nach Einschätzung von Dr. Hans Untheim, Leiter des Fachbereichs Wald und Naturschutz im Landratsamt Heidenheim, 50 bis 100 Hektar Wald betroffen. Um das Bewusstsein für die Bedrohung der Wälder und die Bedeutung des Klimaschutzes zu schärfen, hat sich das Land Baden-Württemberg unter dem Motto „Mein Baum fürs Land“ einer deutschlandweiten Baumpflanzaktion rund um den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober angeschlossen. Der Landkreis Heidenheim beteiligte sich – in Zusammenarbeit mit den Kommunen – an drei Standorten: In den Wäldern bei Söhnstetten-Steinheim (nahe Scheckeler Hütte), nahe des Härtsfeldsees bei Dischingen und bei Bolheim-Herbrechtingen (nahe Ugenhofstraße). Vor Ort hatten die fleißigen Pflanzhelfer – darunter zahlreiche Schulkinder – fachmännische Unterstützung durch Mitarbeiter der Unteren Forstbehörde Heidenheim, durch die zuständigen Revierleitenden, durch Forstwirte der Gemeinden, durch die Forstwirtauszubildenden des ForstBW Ausbildungsstützpunktes Hauptstützpunkt Wental und durch tatkräftige Mitarbeitende der Gemeindeverwaltungen.
Hier finden Sie einen Presseartikel der Heidenheimer Zeitung mit Bilderstrecke zu der Pflanzaktion.