Mittwoch, 19. Februar 2020

Sturmtief Sabine hinterlässt Spuren im Wald

Fachbereich Wald und Naturschutz gibt Hinweise zur Sturmholzaufarbeitung

Das Sturmtief Sabine vom 10. Februar 2020 hat in Baden-Württemberg für zahlreiche entwurzelte sowie für abgebrochene Bäume gesorgt. Die Landesforstverwaltung geht von rund 1,6 Millionen Festmetern Sturmholz in Baden-Württemberg aus. Auch im Landkreis Heidenheim hinterlässt das Sturmtief seine Spuren im Wald, wobei der Schaden nach ersten Einschätzungen wohl vergleichsweise gering ausfällt.
Hauptsächlich fielen vereinzelte Fichten dem Sturm zum Opfer. Nur lokal mussten flächige Sturmwürfe verzeichnet werden.
Der Fachbereich Wald und Naturschutz im Landratsamt Heidenheim weist auf das Gefahrenpotential der Sturmholzaufarbeitung hin. „Insbesondere bei der Aufarbeitung von Bäumen unter Spannung besteht Lebensgefahr“, weiß Johannes Kopp, stellvertretender Fachbereichsleiter Wald und Naturschutz. Die Aufarbeitung von Sturmholz gehöre deshalb in die Hände von Profis mit entsprechender Ausbildung und Maschinenausstattung. „Außerdem ist die Waldarbeit ausdrücklich keine Alleinarbeit“, so Kopp.
Eine zeitnahe aber dennoch sichere Aufarbeitung des Sturmholzes ist mit Blick auf die im Frühjahr anstehende Flugsaison der Borkenkäfer zu priorisieren. Es wird empfohlen, Kontakt mit den zuständigen Forstrevierleitungen aufzunehmen. Diese können für die Sturmholzaufarbeitung geeignete Forstunternehmer vermitteln.
Der Fachbereich Wald und Naturschutz im Landratsamt Heidenheim steht gerne für Fragen zur Sturmholzaufarbeitung unter Tel. 07321 321-1371 zur Verfügung.