Montag, 20. April 2020

Anhaltende Trockenheit steigert Waldbrandgefahr auch im Frühjahr

     

Eine kleine Unachtsamkeit wie eine Glasscherbe, ein im hohen Gras geparktes Auto mit erhitztem Katalysator oder ein unsachgemäßer Umgang mit offenem Feuer kann schon genügen, um einen Wald- bzw. Flächenbrand zu entfachen. Der Fachbereich Wald und Naturschutz des Landratsamtes Heidenheim weist auf die hohe Brandgefahr hin.

Aus diesem Grund muss folgendes beachtet werden:

  • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot. Man sollte auch keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster werfen.
  • Autofahrer sollten nur ausgewiesene und befestigte Parkflächen für das Abstellen ihres Autos auswählen.
  • Es dürfen im Wald keine Flaschen achtlos weggeworfen werden, es könnte zum Brennglaseffekt kommen.
  • Grillen im Wald auf mitgebrachten Grillgeräten ist immer verboten.
  • Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Bei der momentanen Trockenheit sollte auch auf Wiesen auf offenes Feuer verzichtet werden.
  • Auch an erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen vollkommen gelöscht werden.
  • Zufahrten zu Wäldern und Heideflächen müssen immer freigehalten werden. Sie sind wichtige Rettungswege für die Feuerwehr.

Kommt es dennoch zu einem Brand oder wird ein unkontrolliertes Feuer im Wald oder auf dem Feld entdeckt, ist es wichtig, schnellstmöglich die Feuerwehr über die Rufnummer 112 zu alarmieren und dabei möglichst präzise Ortsangaben zu machen. Es wird empfohlen, selbst Löschversuche zu unternehmen und so lange vor Ort zu bleiben, bis die Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen ist.