Donnerstag, 30. April 2020

Tourismusförderung für das UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“

Das Land Baden-Württemberg fördert die touristische Beschilderung mit 75.000 EUR.

Der Antrag auf Tourismusförderung für die Beschilderung des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ ist vom Land Baden-Württemberg bewilligt worden. Der Bescheid über einen Förderbetrag von 75.000 EUR wurde von Minister Guido Wolf (Ministerium für Justiz und für Europa und zuständiges Ministerium für Tourismus) und dem zuständigen Regierungspräsidium Tübingen an die Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung übermittelt. „Ich bedanke mich ausdrücklich bei Tourismusminister Guido Wolf für den Förderbescheid. Nun können wir mit der Umsetzung starten!“, sagt Landrat Heiner Scheffold (Alb-Donau-Kreis), der federführend für die Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung mit dem Landkreis Heidenheim und der Stadt Ulm als Partner den Förderantrag beim Land Baden-Württemberg gestellt hatte. Dank der Unterstützung durch das Land wird das UNESCO-Welterbe noch sichtbarer.

Vor drei Jahren wurden die „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen. Die Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung arbeitet an unterschiedlichen Projekten, um das Welterbe für Besucher sichtbar und erlebbar zu machen. Dazu gehört ein umfangreiches, komplettes Informations- und Beschilderungssystem für das Welterbegebiet, das sich in einer einheitlichen Gestaltung über beide Täler (Ach- und Lonetal) erstreckt. Der Landeszuschuss ist konkret für ein Teilprojekt dessen, nämlich die Kennzeichnung der Taleingänge und der sechs Fundhöhlen des Welterbes bestimmt.

„Bundes- und Kreisstraßen führen beispielsweise mitten durch das UNESCO-Welterbegebiet im Ach- und Lonetal. „Wir wollen Besucher und Reisende darauf aufmerksam machen, dass Sie sich in einem besonderen Gebiet - einem Welterbe - befinden. Das ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, wenn man zum Beispiel von der Autobahnausfahrt Bissingen kommend das Lonetal quert. Umso wichtiger sind an solchen Schlüsselstellen entsprechende touristische Hinweistafeln“, erklärt Landrat Peter Polta (Landkreis Heidenheim), der seit Anfang des Jahres 2020 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung ist.

Die Landesregierung und der Landtag unterstützen im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms kommunale touristische Projekte und zukunftsfähige Intrastrukturmaßnahmen und schaffen damit Voraussetzungen für eine weiterhin positive Tourismusentwicklung im Land. Das Projekt wird kofinanziert durch den Alb-Donau-Kreis, den Landkreis Heidenheim und die Stadt Ulm.