Dienstag, 5. Mai 2020

Notwendige Schutzausrüstung für Versorgungseinrichtungen im Landkreis: Landratsamt übernimmt Verteilung und steuert weiteres Material bei

     

Rund 200 Pakete an dringend benötigter Schutzausrüstung wurden vom Landratsamt Heidenheim an medizinische und pflegerische Versorgungseinrichtungen im Landkreis (z. B. Klinikum, Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste, Behindertenhilfen) verteilt, um Lieferengpässe zu überbrücken. Bei der ausgelieferten Schutzausrüstung handelt es sich um notwendiges Material, wie Schutzmasken verschiedener Kategorien, Schutzkittel und -anzüge, Handschuhe, Schutzbrillen und Desinfektionsmittel. Zuvor waren von Bund und Land angekündigte Lieferungen bei der Landkreisverwaltung eingegangen, weitere werden nach und nach erwartet. Hintergrund ist, dass der Bund und das Land Baden-Württemberg zur Bewältigung des großen Bedarfs an Schutzausrüstung im Zusammenhang mit der Versorgung von Corona-Infizierten in die Beschaffung eingestiegen sind. Die Ware wird kontinuierlich an die Stadt- und Landkreise zur Verteilung an die jeweiligen Einrichtungen weitergegeben. „Eine große Bedeutung in der medizinischen Versorgung unserer Kreisbevölkerung kommt dem erforderlichen Verbrauchsmaterial zu. Da der Bedarf aus den Lieferungen des Bundes und des Landes möglicherweise nicht gedeckt werden kann, war und ist die Landkreisverwaltung vorausschauend selbst aktiv geworden, um landkreiseigene Vorräte an benötigter Schutzausrüstung zu beschaffen. Es ist unausweichlich, alle Versorgungseinrichtungen im Landkreis angemessen und auf längere Zeit mit Schutzausrüstung ausstatten zu können. Da es sich dabei um Verbrauchsmaterial handelt, ist eine kontinuierliche Belieferung notwendig. Weiterer Nachschub von Bund und Land muss zwingend kommen“, betont Landrat Peter Polta. Das Landratsamt hat sofort nach Ankunft der ersten Teillieferung die Koordination der Verteilung übernommen. Nach der Zusammenstellung der Pakete erfolgte die Auslieferung nach Dringlichkeit. Da die Koordination dieser speziellen Warenverteilung zuvor nicht zum Tagesgeschäft der Landkreisverwaltung gehörte, wurden in diesem Bereich neue organisatorische Strukturen geschaffen. „Hier wird tagtäglich großartige Arbeit geleistet“, lobt Landrat Polta die Mitarbeitenden der zentralen Beschaffungsstelle des Landratsamtes und dankt insbesondere den Kreisfeuerwehren für deren Unterstützung bei der für die Auslieferung erforderlichen Logistik. Insgesamt konnten mehr als 52.000 Schutzhandschuhe, 34.000 Schutzmasken verschiedener Kategorien, 13.000 Schutzkittel/-anzüge, 1.000 Schutzbrillen, 200 Schutzvisiere und 550 Gebinde Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Geliefert wurden von Bund und Land bisher Schutzhandschuhe sowie Schutzmasken verschiedener Kategorien, Schutzkittel und -anzüge, Schutzbrillen, Schutzvisiere und Händedesinfektionsmittel. Um weitestgehend alle angemeldeten Bedarfe zu bedienen, hat der Landkreis zusätzlich Schutzausrüstung bestehend aus Schutzhandschuhen, Schutzmasken verschiedener Kategorien, Schutzkitteln/-anzügen, Schutzbrillen, Schutzvisieren und Desinfektionsmittel beigesteuert. Diese wird nunmehr gegen Kostenersatz weitergegeben.

Hierzu wurde für die Einrichtungen ein Ablaufplan und ein Bestellformular entwickelt, welche auf der Corona-Webseite des Landkreises www.info-corona-lrahdh.de unter der Rubrik „Bedarf persönlicher Schutzausrüstung (PSA)“ in einem geschützten Bereich zur Verfügung stehen.