Dienstag, 2. Juni 2020

Inklusionspreis des Landkreises Heidenheim:

Bewerbungsfrist endet am 09.06.2020

Am 9. Juni 2020 endet die Bewerbungsfrist für den Inklusionspreis, den der Landkreis Heidenheim in diesem Jahr erstmalig auslobt. Erste Bewerbungen gingen bereits bei der Kommunalen Behindertenbeauftragten Iris Mack ein. Erfreut nahm sie zur Kenntnis, dass sich etliche Personen bei ihr gemeldet haben, um Bewerbungsunterlagen anzufordern. Noch können diese kurzfristig per E-Mail unter i.mack@landkreis-heidenheim.de oder telefonisch unter 07321 321-2464 angefordert werden. Daraufhin werden die Unterlagen zugesandt. Nach Ende der Bewerbungsfrist werden die eingereichten Projekte von einer Jury beurteilt. Dies können Projekte der beiden vergangenen Jahre 2018 und 2019 oder Projekte, die in diesem Jahr 2020 starten, sein. Die vierköpfige Jury besteht aus Matthias Schauz, Dezernent für Soziales und Gesundheit des Landratsamts Heidenheim, Ursula Werner, Mitarbeiterin des Hauses Lindenhof und Beraterin der ambulanten Dienste für Menschen mit Behinderung, Sarah Majer, Mitarbeiterin der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und Oliver Potzel, Mensch mit Behinderung.

Der Gesamtwert des Inklusionspreises beträgt 1.850 Euro. Insgesamt gibt es fünf Preise, wobei der 1. Preis mit 1.000 Euro dotiert ist. Der Inklusionspreis soll an Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen verliehen werden, die sich in besonderer Weise mit dem Inklusionsgedanken befassen und diesen in der Praxis umsetzen. Es geht um das Zusammenwirken von Menschen mit und ohne Einschränkung. Ein weiterer Fokus liegt auf einem nachhaltigen und über das normale Maß hinausgehende Engagement zum Thema Inklusion. Damit ist der Einsatz gemeint, der die gesetzliche oder organisatorische Verpflichtung übertrifft und damit eine Besonderheit darstellt. Es sollen Projekte ausgezeichnet werden, wie Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft von Anfang an teilhaben können.