Dienstag, 21. Juli 2020

Ergebnisse des STADTRADELN-Wettbewerbs im Landkreis Heidenheim

Auch in Zeiten von Corona ein Erfolg

Vom 24. Juni bis zum 10. Juli 2020 haben der Landkreis und die Stadt Heidenheim gemeinsam mit dem ADFC Heidenheim erneut beim STADTRADELN teilgenommen. Die Aktion des Klima-Bündnis war trotz Corona und der deshalb abgesagten Begleitveranstaltungen ein Erfolg.
In den 21 Tagen sind 1.077 (2019: 1.004) aktive Radler insgesamt 327.240 Kilometer (2019: 267.000 km) gefahren und haben dadurch 48 Tonnen CO2 eingespart. 62 Teams (2019: 61) hatten sich aus Schulen, Kommunen, Vereinen und Hobbyradlern zusammengefunden, um kräftig in die Pedale zu treten.
„Das zeigt, dass Radfahren auch in Zeiten von Corona auf dem Vormarsch ist. Ich sehe das als Chance, um in unserem Landkreis weiterhin gemeinsam an dem Thema Radfahren zu arbeiten. Umwelt- und Klimaschutz geht uns alle an und ich bin überzeugt, dass wir da etwas bewegen können“, so Landrat Peter Polta, als er vom Ergebnis des diesjährigen STADTRADELN hörte.
Sichtlich erfreut zeigt er sich auch, dass der Landkreis Heidenheim im dritten Jahr der Teilnahme in der Rubrik der württembergischen Kreise zwischen 100.000 und 499.999 Einwohner derzeit auf Platz 10 und damit im vorderen Drittel liegt. Dazu hatten die Radler aus dem Stadtgebiet Heidenheim mit 174.124 Kilometer erheblich beigetragen, doch konnten die Radler aus dem übrigen Kreisgebiet ihren Anteil im Gegensatz zu 2019 erheblich steigern.
Auch wenn der Termin der Preisverleihung noch nicht festgelegt wurde, steht bereits fest, dass – wie bereits im Vorjahr – das Team „Radelmeister Willer“ aus Giengen mit 109 Teilnehmern nicht nur die größte, sondern auch die kilometerstärkste Gruppe mit 39.824 Kilometern war.
Am aktivsten unterwegs waren die Teilnehmer der Gruppe „Die Linke“ mit 825 Kilometern pro Radler. Gleich dahinter stehen die Radler des Schwäbischen Albvereins Dettingen mit 783 Kilometern pro Teilnehmer.
Bei den Einzelleistungen steht ein bekanntes Gesicht auf Platz eins: Jürgen Rampsberger legte mit seinem Fahrrad 1.962 Kilometer zurück. Stephanie Schiele vom Team „Bike Sport Nattheim“ war mit 1.592 Kilometer die stärkste unter den Frauen.
Kein Thema bei der Auswertung spielte dabei die Art des Fahrrads. Sowohl das E-Bike als auch das normale Rad wurden gleich gewertet. Denn beim STADTRADEL-Wettbewerb kommt es darauf an, so viel CO2 wie möglich einzusparen. „Ich hoffe, dass das STADTRADELN gepaart mit dem Trend zum Umstieg aufs E-Bike sowie dem durch die Corona-Pandemie angestoßenen Interesse an Bewegung in der Natur und an der frischen Luft ausreichend Ansporn gibt, im Alltag verstärkt das Rad zu nutzen“, so der Landrat.


Radler im Meteorkrater Steinheim. Fotograf: Oliver Vogel