Dienstag, 15. September 2020

Projektförderung „Impulse Inklusion 2020“:

Land Baden-Württemberg fördert erneut Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Auch in diesem Jahr stellt das Land Baden-Württemberg mit dem Förderprogramm „Impulse Inklusion 2020“ 300.000 Euro für innovative und inklusive Projekte zur Verfügung, die entweder in neuer Form oder als neue Vorhaben oder Module die bestehenden Projekte maßgeblich erweitern. Darauf weist die Behindertenbeauftragte des Landkreises Heidenheim Iris Mack hin. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen. So fördert das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg Projekte, die besonderen Modellcharakter für die zukünftige inklusive Gestaltung Baden-Württembergs haben. Mit der Projektförderung „Impulse Inklusion“ soll der Inklusionsgedanke weiter ins Land getragen und die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf dieses wichtige Thema gelenkt werden. Es soll verdeutlicht werden, dass Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist. In den vergangenen Jahren 2013 bis 2019 förderte das Land bereits rund 240 Modellprojekte und hat damit die Inklusion für Menschen mit Einschränkungen in besonderem Maße vorangebracht.
Anträge auf Projektförderung können Selbsthilfeorganisationen, freigemeinnützige Träger, Kommunen, Vereine, Initiativen etc. stellen. Die Förderung kann für einen Durchführungszeitraum bis 31. Dezember 2021 gewährt werden und voraussichtlich frühestens am 1. Dezember 2020 beginnen. Projektstart muss im Jahr 2020 sein. Menschen mit und ohne Behinderung sollten die Projekte gemeinsam entwickeln, planen, durchführen und auswerten. Die Projekte sollten modellhaft und über die Förderung hinaus bestandsfähig sein. Sie können vorhandene Strukturen und Angebote berücksichtigen, um diese zu vernetzen und inklusiv weiterzuentwickeln. Bei deren Planung und Durchführung sind die Infektionsschutz- und Abstandsregeln der geltenden Corona-Verordnung zu berücksichtigen. Die Stellungnahme mindestens einer Person des öffentlichen Lebens (Behindertenbeauftragte des Landkreises, Bürgermeister/in, Pfarrer/in etc.) ist zur Projektbewerbung einzureichen. Zuwendungsfähig sind Personal- und Sachkosten. Dem Antrag ist ein Kosten- und Finanzierungsplan beizufügen, aus dem die Gesamtfinanzierung ersichtlich ist. Der Zuschuss wird als Festbetrag gewährt, ein Anteil von 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben ist aus eigenen Mitteln zu tragen. Die zuwendungsfähigen Ausgaben müssen zwischen 5.000 und 20.000 Euro betragen.
Nähere Informationen zum Förderprogramm sind auf der Webseite des Ministeriums für Soziales und Integration https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/soziales/menschen-mit-behinderungen/foerderprogramme/projektfoerderung-impulse-inklusion/ erhältlich. Dort stehen die Bewerbungsunterlagen zum Download bereit. Bewerbungen können bis zum 4. Oktober 2020 (24 Uhr) ausschließlich elektronisch beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg per E-Mail sekretariat21@kvjs.de eingereicht werden.

Für Fragen stehen die Behindertenbeauftragte des Landkreises Heidenheim Iris Mack unter Tel. 07321 321-2464 oder Regina Bass unter Tel. 07321 321-2376 gerne zur Verfügung.