Brandverhütungsschau

Brand eines Gebäudes

Die Brandverhütungsschau dient der vorbeugenden Abwehr von Gefahren, die durch einen Brand entstehen können. Sie ist daher in allen baulichen Anlagen und Räumen notwendig, die wegen ihrer baulichen Beschaffenheit oder Nutzung in erhöhtem Maße brandgefährdet sind oder in denen bei Ausbruch eines Brandes eine größere Zahl von Personen gefährdet werden kann.

Der Brandverhütungsschau unterliegen beispielsweise folgende Anlagen:

  • Hochhäuser
  • Krankenhäuser
  • Altenheime, Altenwohnheime und Altenpflegeheime
  • Beherbergungsbetriebe mit mehr als 20 Gastzimmern, ausgenommen Gebäude geringer Höhe
  • Schulen, ausgenommen Gebäude geringer Höhe
  • Kindergärten, Kinderheime und Kindertagesstätten, ausgenommen Gebäude geringer Höhe
  • in Untergeschossen liegende Verkaufsräume, Gaststätten, Vergnügungsstätten
  • Verkaufsstätten mit mehr als 1000 m2 Nutzfläche
  • Tagesstätten, Werkstätten und Heime für Behinderte
  • Versammlungsstätten im Sinne der Versammlungsstättenverordnung, Discotheken
  • geschlossene Großgaragen im Sinne der Garagenverordnung
  • Gewerbebetriebe, in denen feuer- oder explosionsgefährliche Stoffe hergestellt oder verarbeitet werden
  • Lagerräume und -plätze mit mehr als 1000 m2 Nutzfläche zur Lagerung brennbarer Stoffe
  • gewerbliche Anlagen, in denen Stoffe verwendet werden, von denen im Brandfall Gefahren für die Umwelt ausgehen können
  • Vollzugsanstalten
  • Institutsgebäude von Hochschulen
  • sonstige bauliche Anlagen und Räume, die einen vergleichbaren Gefährdungsgrad wie die oben genannten aufweisen


Voraussetzungen

Das Gebäude unterliegt den Vorgaben der Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur über die Brandverhütungsschau (VwV-Brandverhütungsschau).


Verfahrensablauf

Die Brandverhütungsschau wird grundsätzlich alle fünf Jahre von der zuständigen Baurechtsbehörde mit einem Brandschutzsachverständigen durchgeführt. Über die Brandverhütungsschau wird eine Niederschrift gefertigt, die die festgestellten Mängel enthält.

Erforderliche Unterlagen

Bestandspläne der Gebäude und baulichen Anlagen

Gebühren

Die Gebühr richtet sich nach der Gebührenordnung des Landkreises Heidenheim. Je angefangene ¼ Stunde Bearbeitungsdauer werden 13 € berechnet.