Vorbeugender Brandschutz

Grüner Fluchtwegpfeil

Im Gegensatz zum abwehrenden Brandschutz, der von den Feuerwehren betrieben wird, steht der vorbeugende Brandschutz für alle Maßnahmen, die im Voraus die Entstehung, Ausbreitung und Auswirkung von Bränden verhindern beziehungsweise einschränken sollen.
Diese Brandschutzmaßnahmen werden bereits bei der Anordnung und Errichtung von Gebäuden umgesetzt und hängen unter anderem von deren Nutzung ab.

Die Schutzziele der Landesbauordnung gemäß § 15:

  • Entstehung eines Brandes vorbeugen
  • Ausbreitung von Feuer und Rauch vorbeugen
  • Rettung von Menschen und Tieren ermöglichen
  • wirksame Löscharbeiten ermöglichen

Eine wichtige und einfache Maßnahme um Gefahren für Leben und Gesundheit vorzubeugen ist die Installation von Rauchwarnmeldern.
Zum Schutz der Nutzer ist es in Baden-Württemberg vorgeschrieben, Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit (z. B. Flure und Treppen innerhalb von Wohnungen) mit jeweils mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Bei Sonderbauten wie Schulen, Pflegeheimen, Hallen, Industrieanlagen, Hotels u. a. muss der vorbeugende Brandschutz im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens in Form von Brandschutzkonzepten nachgewiesen werden.

Wenn Sie Fragen zum vorbeugenden Brandschutz haben, beraten wir Sie gerne.