Elektrosmog

Unter Elektrosmog versteht man eine nichtionisierende elektromagnetische Strahlung technischen Ursprungs. Die Einflüsse dieser Strahlung auf lebende Organismen sind von der Wissenschaft nicht abschließend erforscht.

Die Auswirkungen des Einflusses elektromagnetischer Felder auf den lebenden Organismus äußern sich darin, dass Kräfte auf elektrische Ladungen ausgeübt werden. Es werden dadurch Ströme im Körper induziert, die bei hohen Frequenzen ggf. zu einer Erhöhung der Temperatur führen können. Neben den physikalischen Auswirkungen können auch biologische Reaktionen ausgelöst werden.

Zunehmend werden Beschwerden wegen Elektrosmogallergien und -empfindlichkeiten geäußert, die durch Sendemasten für Handys und Funkmasten begründet sind. Der Gesetzgeber hat bestimmte Grenzwerte in der Verordnung über elektromagnetische Felder und der Empfehlung der Strahlenschutzkommission zum Schutz vor elektrischen und magnetischen Feldern der elektrischen Energieversorgung und -anwendung festgelegt. Um negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit durch Elektrosmog zu vermeiden überwacht die Gewerbeaufsicht die Einhaltung der festgelegten Grenzwerte.

Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg berät die Betroffenen und misst die Strahlungsleistung bei einem begründeten Verdacht auf eine gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Elektrosmog. Das Thema wird nach wie vor von den Befürwortern und jenen, die mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechnen, sehr kontrovers und emotional behandelt.