Allgemeiner Sozialer Dienst

„Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ (§ 1 Sozialgesetzbuch Achtes Buch - SGB VIII).

Die Aufgabe des Allgemeinen Sozialen Dienstes ist es, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Die Eltern und auch andere Erziehungsberechtigte sollen bei der Erziehung beraten und unterstützt, sowie Kinder und Jugendliche vor Gefahren geschützt werden. Die Angebote der Jugendhilfe sollen dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien, sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.

Die Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten orientieren sich an den Leistungen der Jugendhilfe – geregelt im SGB VIII.

Die Leistungen und Aufgaben des Allgemeinen Sozialen Dienstes können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Beratung von Kindern und Jugendlichen (§ 8 SGB VIII)
  • Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a SGB VIII)
  • gemeinsame Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder (§19 SGB VIII)
  • Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen (§ 20 SGB VIII)
  • Angebote zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen (§ 22a SGB VIII)
  • Hilfen zur Erziehung im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich (§ 27 Absatz 2 bis § 41 SGB VIII)
  • Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen (§ 42 SGB VIII)
  • Mitwirkung in Verfahren vor den Vormundschafts- und den Familiengerichten (§ 50 SGB VIII)