Erneuter Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen im Rahmen der Projektförderung mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds für das Jahr 2019 im Landkreis Heidenheim

Für das Jahr 2019 stehen dem Landkreis Heidenheim aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der regionalisierten Förderung für Projekte Mittel in Höhe von 145.000 Euro zur Verfügung.
In der am 13.11.2018 stattgefundenen Rankingsitzung des ESF-Arbeitskreises wurde bislang über 2 Projekte mit einer Fördermittelsumme in Höhe von insgesamt nur 110.000 € entschieden.
Dementsprechend stehen für das Förderjahr 2019 noch ESF-Mittel in Höhe von 35.000 € zur Verfügung.
Bis spätestens 15.Dezember 2018 (Ausschlussfrist) können daher erneut Projektförderanträge (Neuanträge/Änderungsanträge) eingereicht werden.
Dies ist ausschließlich mit dem webbasierten ELAN Antragsverfahren möglich. Zugang zu ELAN und weitere Informationen hierzu sowie zum ESF und der neuen Förderperiode, insbesondere die Auswahlkriterien für Projekte, sind unter www.esf-bw.de zu finden. Es wird darum gebeten zeitgleich, eine Mehrfertigung des Förderantrages bei der Geschäftsstelle ESF Landkreis Heidenheim einzureichen.

Über die Mittelverwendung entscheidet der regionale ESF-Arbeitskreis. Entsprechend der aktuellen Situation im Landkreis Heidenheim und unter Berücksichtigung des Operationellen Programms, hat das Expertengremium die ESF-Arbeitsmarktstrategie für 2019 beschlossen und ein spezifisches Ziel mit Zielgruppe festgelegt.
Die Arbeitsmarktstrategie 2019 mit Details zur Analyse der Ausgangslage und weitere Informationen zum ESF sind unter den nebenstehenden Publikationen zu finden.

Gemäß der festgelegten Arbeitsmarktstrategie können Projekte zur Verbesserung der Beschäftigungs-fähigkeit und der Teilhabechancen von Menschen, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind, gefördert werden. Als Zielgruppe sind SGB II-Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen vorgesehen. Männer und Frauen sollen entsprechend ihres Anteils an dieser Zielgruppe berücksichtigt werden. Der Projekterfolg wird durch die Veränderung der individuellen Profillage gemessen.

Ein weiterer Förderschwerpunkt ist die Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit. Dabei werden niedrigschwellige, individuelle Angebote und Maßnahmen für Schüler ab der siebten Klasse an Haupt-, Werk-, und Gemeinschaftsschulen, die von Schulversagen und/oder Schulabbruch bedroht sind, gefördert.

Für die Förderung im Rahmen des ESF gilt der Grundsatz, dass die Querschnittsziele Gleichstellung von Männern und Frauen, Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung und Nachhaltigkeit berücksichtigt werden müssen. Ebenso ist ein hoher Innovationsgehalt der Maßnahmen gewünscht.

Der ESF gewährt keine Vollfinanzierung von Maßnahmen, sondern beteiligt sich in der Regel mit bis zu 50 Prozent an den Gesamtkosten eines Vorhabens (Kofinanzierung). Die restlichen Mittel steuern der Projektträger oder andere private bzw. öffentliche Finanzierungsquellen bei.
Die Projektförderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Anteilsfinanzierung gewährt. Der Fördersatz soll mindestens 35 Prozent, höchstens 50 Prozent betragen. Die Kofinanzierung muss mit den Antragsunterlagen nachgewiesen werden. Die förderfähigen Gesamtkosten betragen bei Bewilligung in der Regel mindestens 30.000 Euro. Die planmäßige Zahl der Teilnehmenden liegt bei mindestens zehn Personen je Vorhaben.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts sowie (teil-)rechtsfähige Personengesellschaften. Ausgeschlossen von einer Antragstellung sind Behörden des Bundes und der Länder, Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, natürliche Personen und nicht rechtsfähige Personenvereinigungen.

Für Fragen und weitere Informationen steht Ihnen Stephanie Geiger, Geschäftsstelle des Europäischen Sozialfonds im Landratsamt Heidenheim unter Tel. 07321/321-2563 gerne zur Verfügung.

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