Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege in Einrichtungen

Das Team Hilfe zur Pflege ist zuständig für Pflegebedürftige, die beim Übergang von einem Krankenhausaufenthalt oder Aufenthalt in einer Reha-Klinik zurück in die angestrebte Pflege zuhause oder in eine stationäre Einrichtung kurzfristig stationär gepflegt werden sollen (Kurzzeitpflege).

Auch in anderen Krisensituationen (z.B. Erkrankung oder Ausfall der Pflegeperson) kann ein kurzfristiger vollstationärer Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung notwendig werden (Verhinderungspflege).

Die Pflegekasse übernimmt in diesen Fällen einmal jährlich für eine zeitliche Begrenzung von jeweils vier Wochen die Kosten für die Kurzzeitpflege und der Verhinderungspflege bis zu einem Höchstbetrag, der erfragt werden kann.

Reichen die Leistungen der Pflegeversicherung für die Finanzierung der von der Pflegeversicherung nicht übernommenen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten bei der Pflege in Einrichtungen nicht aus, können die nicht gedeckten Kosten durch das Sozialamt übernommen werden.

Außerdem kann es nach der Besonderheit des Einzelfalles geboten sein, dass eine längere stationäre Unterbringung erforderlich ist, um eine häusliche Pflege wieder möglich zu machen.

Der Pflegebedürftige hat seine Einkünfte und sein Vermögen zur Bezahlung der Heimkosten einzusetzen. Dabei berücksichtigt der Sozialhilfeträger die besondere Lebenslage der Hilfe suchenden Betroffenen, indem das Einkommen nur nach Maßgabe schützender Einkommensgrenzen eingesetzt werden muss.

Voraussetzungen

  • Wohnort im Landkreis Heidenheim
  • Vorliegen einer Pflegeeinstufung der Pflegekassen
  • Leistungen der Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege der Pflegekasse sind voll ausgeschöpft
  • vollstationäre Unterbringung soll vermieden werden
  • Einkommen und Ersparnisse reichen zur Begleichung der Heimkosten nicht aus