Hinweise und Tipps zu Kfz-Zulassungen

Aufrufsystem
Diebstahl
Einzugsermächtigung
Elektronische Versicherungsbestätigung
Händlerschalter
Hauptuntersuchung
Info-Schalter
Kassenautomat
Kennzeichenschilder
Kfz-Steuer
Minderjährige
Nachtbriefkasten
Namensänderungen
Personalausweis
Samstagsöffnung
Sicherheitsprüfprotokolle
Terminvereinbarung
Unterlagen
Unternehmen
Verkauf von Fahrzeugen
Verlust von Fahrzeugpapieren oder Kennzeichenschildern
Vollmacht
Wartebereich
Wartezeiten
Wohnsitzwechsel
Wunschkennzeichen
Zulassung
Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II


Aufrufsystem

Wir arbeiten mit einem modernen Aufrufsystem. Für Sie bedeutet dies, dass Sie sich vor Betreten der Zulassungsbehörde eine Wartemarke ziehen. Der Markenspender befindet sich links neben der Eingangstür. Sobald die von Ihnen gezogene Nummer auf dem Monitor im Wartebereich erscheint, dürfen Sie zu dem Schalter gehen, der auf dem Monitor angezeigt wird. Durch dieses System ist uns eine gerechte und zügige Sachbearbeitung möglich.

Diebstahl
Melden Sie bitte den Diebstahl Ihrer Fahrzeugpapiere oder Kennzeichenschilder unverzüglich der Polizei.
Die Polizei stellt Ihnen dann eine Diebstahlsanzeige aus, welche Sie uns bitte vorlegen.

Einzugsermächtigung
Wir bitten die Einzugsermächtigung zu Gunsten der Bundeskasse zum Bankeinzug der Kfz-Steuer im SEPA-Format bei der Zulassung Ihres Fahrzeuges mit vorzulegen, da wir Ihr Fahrzeug sonst nicht zulassen können.

Elektronische Versicherungsbestätigung
Am 01.03.2008 wurde bereits bundesweit die elektronische Versicherungsbestätigung eingeführt. Das heißt, dass wir seit diesem Zeitpunkt nur noch Versicherungsbestätigungen annehmen können, welche einen 7-stelligen alphanumerischen Code beinhalten.

Händlerschalter
Da Kfz-Händler oftmals mehrere Fahrzeuge auf einmal zulassen und es hierdurch sowohl für die Händler als auch für unsere anderen Kunden zu langen Wartezeiten kommen kann, haben wir einen speziellen Händlerschalter eingerichtet. Einerseits um den Händlern zu ermöglichen, die Zulassungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzuholen und andererseits, um lange Wartezeiten für unsere sonstigen Kunden zu vermeiden. Wir bitten die Händler, von der Möglichkeit des Händlerschalters Gebrauch zu machen.
Am Händlerschalter werden auch Zulassungsvorgänge, die über den Nachtbriefkasten eingereicht wurden, bearbeitet.

Hauptuntersuchung
Die Bescheinigung über die Hauptuntersuchung ist mit Ausnahme von Neufahrzeugen bei jedem Vorgang mit Ausnahme von Außerbetriebsetzungen vorzulegen.

Info-Schalter
Sollten Ihre Fragen nicht vollständig beantwortet sein, stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir in unserer Zulassungsbehörde einen Info-Schalter eingerichtet, an dem Sie vor Ort Auskünfte erhalten.

Kassenautomat
Nachdem Sie am Schalter bedient wurden, müssen Sie an unserem sich im Eingang befindlichen Kassenautomat den Zulassungsvorgang bezahlen. Hierfür werden Ihnen von uns Kassenkarten ausgegeben. Der Automat bietet sowohl Barzahlung als auch EC-Karten-Zahlung an.

Kennzeichenschilder
Soweit Sie noch Schilder benötigen, können Sie diese bei einem Kennzeichenhersteller am Tag der Zulassung erstellen lassen.

Kfz-Steuer
Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeug ist unter anderem, dass der Fahrzeughalter eine Einzugsermächtigung im SEPA-Format für ein auf ihn oder einen Dritten lautendes Konto bei einem Kreditinstitut erteilt oder eine Bescheinigung vorlegt, wonach das Zollamt auf eine Einzugsermächtigung wegen einer erheblichen Härte für den Fahrzeughalter verzichtet. Weitere Voraussetzung ist, dass der Fahrzeughalter keine Kraftfahrzeugsteuerrückstände hat und keine Nebenleistungen zur Kraftfahrzeugsteuer schuldet. Bitte legen Sie die Ermächtigung zu Gunsten der Bundeskasse zum Bankeinzug der Kfz-Steuer im SEPA-Format bei der Zulassung Ihres Fahrzeuges vor. Wir können Ihr Fahrzeug sonst nicht zulassen. Etwaige Kraftfahrzeugsteuerrückstände müssen bar bei der nächsten Einzahlstelle der Zollverwaltung (Hauptzollamt Ulm – Kraftfahrzeugsteuerstelle Aalen, Ziegelstraße 12, 73431 Aalen) oder durch Überweisung an die Bundeskasse (mit mind. 4 Banktagen Verarbeitungszeit ist zu rechnen) bezahlt werden, bevor zugelassen werden kann.

Sie können unter www.zoll.de Vordrucke wie z. B. das SEPA-Lastschriftmandat, Anträge auf Steuerbefreiung etc. downloaden sowie weitere Informationen finden.
Die Steuerberechnung für Ihr Fahrzeug können Sie unter http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Service/Apps_Rechner/KfzRechner/KfzRechner.html vornehmen.

Das für Sie zuständige Zollamt erreichen Sie unter:

Hauptzollamt Ulm
Kraftfahrzeugsteuerstelle Aalen
Ziegelstraße 12
73431 Aalen
E-Mail: kfz-steuer.aalen@zoll.bund.de
Tel.: 0731/9648-0

zu folgenden Zeiten:

Montag bis Mittwoch     8.00 Uhr – 15.00 Uhr
Donnerstag     8.00 Uhr – 17.00 Uhr
Freitag     8.00 Uhr – 12.00 Uhr

Die zentrale Auskunftstelle der Zollverwaltung
Informations- und Wissensmanagement / Service Center KraftSt
erreichen Sie unter: Tel.: 0351/44834-550
E-Mail: info.kraftst@zoll.de

Minderjährige
Zulassungen auf Minderjährige sind nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Kontaktieren Sie uns hierzu bitte telefonisch.

Nachtbriefkasten
Am Eingangsbereich der Zulassungsbehörde befindet sich unser Nachtbriefkasten. Dort können Sie eine Mitteilung abgeben, welchen Zulassungsvorgang Sie benötigen. Bitte geben Sie auch Ihre Anschrift und Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind an und fügen Sie die für den Zulassungsvorgang erforderlichen Unterlagen in einem Umschlag bei. Der Zulassungsvorgang wird dann von uns vorrangig bearbeitet und kann von Ihnen am nächsten Werktag ab 08:30 Uhr am Händlerschalter abgeholt werden. Bitte informieren Sie sich zuvor, welche Unterlagen benötigt werden, da ansonsten der Zulassungsvorgang nicht bearbeitet werden kann.

Namensänderungen
Wenn Sie Ihren Namen ändern, müssen Sie dies der Zulassungsbehörde unverzüglich mitteilen, da die Änderung Ihres Namens in die Zulassungsbescheinigungen einzutragen ist.

Personalausweis
Für jeden Zulassungsvorgang benötigen wir den Personalausweis oder Reisepass mit der aktuellen Meldebestätigung des Fahrzeughalters.

Samstagsöffnung
Als Zusatzangebot haben wir am 1. + 3. Samstag im Monat für Sie von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet. Wir bitten zu beachten, dass samstags nur ein eingeschränkter Service ohne Termin- und Händlerschalter angeboten wird und aufgrund des hohen Kundenaufkommens mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Wir bitten daher auch um Verständnis, dass wir samstags für telefonische Auskünfte nicht zur Verfügung stehen.

Sicherheitsprüfprotokolle
Sicherheitsprüfprotokolle sind bei verschiedenen Fahrzeugklassen wie z. B. Kraftomnibussen und anderen Kraftfahrzeugen mit mehr als 8 Fahrgastplätzen sowie Kraftfahrzeugen, die zur Güterbeförderung bestimmt sind, selbstfahrenden Arbeitsmaschinen und Zugmaschinen mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 7,5 t Anhängern, einschließlich angehängter Arbeitsmaschinen und Wohnanhängern mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 10 t bei jedem Zulassungsvorgang vorzulegen. Hiervon ausgenommen sind Neufahrzeuge. Bitte beachten Sie, dass die Aufzählung der Fahrzeugklassen nicht abschließend ist.

Terminvereinbarung
Um Ihnen Wartezeiten zu ersparen, haben wir in der Kfz-Zulassungsbehörde für unsere Privatkunden einen Terminschalter eingerichtet. Zur Terminvereinbarung gelangen Sie unter der Rubrik „Kfz-Zulassungen“ unter dem Stichwort „Terminvereinbarung Kfz-Zulassungsbehörde“.

Unterlagen
Bitte informieren Sie sich vorab, welche Unterlagen Sie für den von Ihnen gewünschten Zulassungsvorgang benötigen. Für die Zulassung müssen die Unterlagen vollständig vorliegen, andernfalls können wir Ihren Antrag nicht bearbeiten.

Unternehmen
Bei Zulassung eines Fahrzeugs auf ein Unternehmen sind bei Einzelunternehmen die Gewerbeanmeldung sowie der Personalausweis des Firmeninhabers, bei juristischen Personen der Handelsregisterauszug vorzulegen.

Verkauf von Fahrzeugen
Was Sie beim Verkauf Ihres Fahrzeugs beachten sollten, finden Sie in der Rubrik „Kfz-Zulassungen“ unter dem Stichwort: „Verkauf des Fahrzeugs mitteilen“.

Verlust von Fahrzeugpapieren oder Kennzeichenschildern
Wenn Sie Ihre Fahrzeugpapiere oder Kennzeichenschilder verloren haben ohne dass eine Straftat vorliegt, melden Sie den Verlust bitte unverzüglich Ihrer Zulassungsbehörde (vgl. auch Diebstahl).

Vollmacht
Eine Vollmacht ist immer dann erforderlich, wenn Sie eine andere Person mit dem Zulassungsvorgang beauftragen (auch Familienangehörige). Die Vollmacht ist schriftlich zu erteilen und zu unterschreiben. Bei der Zulassung eines Fahrzeugs durch Dritte benötigen wir ebenfalls eine Kopie des Ausweises oder des Reisepasses und der aktuellen Meldebescheinigung des Fahrzeughalters und des Beauftragten.

Wartebereich
In unserer Zulassungsbehörde befindet sich für Sie ein heller, freundlicher Warteraum mit Sitzgelegenheiten, Kinderspielecke sowie einem Heiß- und Kaltgetränkeautomaten. In unmittelbarer Nähe zu unserer Zulassungsbehörde (2 Minuten Fußweg) befindet sich auch ein Kinderspielplatz.

Wartezeiten
Wir sind bestrebt, die eingehenden Zulassungsvorgänge unverzüglich zu bearbeiten. Allerdings lassen sich Wartezeiten leider nicht immer vermeiden. Stoßzeiten mit hohem Kundenaufkommen sind oftmals am späten Vormittag, am ersten und letzten Tag im Monat sowie an Brückentagen. Wir bitten außerdem zu beachten, dass wir an den geöffneten Samstagen nur einen eingeschränkten Service anbieten können und samstags mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist (siehe auch Samstagsöffnung).

Wohnsitzwechsel
Wenn Sie Ihren Wohnsitz wechseln, müssen Sie Ihren neuen Wohnort der Zulassungsbehörde unverzüglich mitteilen. Dies gilt unabhängig davon, ob der neue Wohnort in demselben oder einem anderen Landkreis liegt. Denn der Wohnsitzwechsel ist in die Zulassungspapiere einzutragen.

Wunschkennzeichen
Gegen eine geringe Gebühr erteilen wir Ihnen auch Wunschkennzeichen, wenn Sie dies am Schalter beantragen oder das Kennzeichen bereits im Internet reserviert haben und das Kennzeichen noch nicht ausgegeben ist.

Zulassung
Die für die Zulassung erforderlichen Unterlagen entnehmen Sie bitte unserer Infobroschüre Kfz-Zulassung sowie den weiteren Hinweisen auf unserer Homepage.

Zulassungsbescheinigungen Teil I und Teil II
Bereits seit 2005 werden in Deutschland nur noch Zulassungsbescheinigungen Teil I (ZBI) und Teil II (ZBII) ausgegeben. Die ZBI ersetzt den Fahrzeugschein, die ZBII ersetzt den Fahrzeugbrief und dient in Deutschland als Nachweis für die Verfügungsberechtigung. Bei der ZBII sind nur zwei Haltereinträge möglich. Ansonsten wird nur die Anzahl der Vorhalter angegeben. Wir empfehlen Ihnen daher zur Dokumentation über Ihr Fahrzeug die bisherigen Zulassungsbescheinigungen Teil II, Kaufverträge und sonstige Nachweise entsprechend aufzubewahren.