Forstliche Fördermöglichkeiten

Private und kommunale Waldbesitzer können für verschiedene forstliche Maßnahmen eine Zuwendung beantragen. Hier kommen Mittel des Landes, des Bundes und der Europäischen Union zum Einsatz.

Erstaufforstungsfläche

Richtlinie Nachhaltige Waldwirtschaft
Ziel der Förderung ist es den Waldbesitzer dabei zu unterstützen, stabile und standortsgerechte Waldbestände zu erhalten. Die Waldbesitzer können sich von den örtlich zuständigen Revierleitenden beraten lassen.

Um die Zuwendung zu beantragen, benötigt der Waldbesitzer eine Unternehmernummer, die beim Fachbereich Landwirtschaft beantragt werden kann. Der Förderantrag kann entweder im Internet oder über den Fachbereich Wald und Naturschutz bezogen werden.

Hier finden Sie die Richtlinien und Anträge

Umweltzulage Wald
Mit der Umweltzulage Wald werden Wälder mit besonderen Schutzfunktionen (Bodenschutzwald, Wasserschutzwald und Erholungswald) im Interesse der Gesellschaft erhalten und die nachhaltige Erfüllung dieser Funktionen gesichert. Sie soll zusätzliche Kosten bzw. Einkommensverluste ausgleichen, die privaten Waldeigentümern durch Nutzungsbeschränkungen im Rahmen der europäischen Schutzgebietskonzeption NATURA 2000 (in bestimmten Lebensraumtypen von FFH-Gebieten) entstehen. Die Zuwendungen werden bei der Landwirtschaftsbehörde beantragt.

Einkommensverlustprämie
Mit der Einkommensverlustprämie soll ein Ausgleich gewährt werden für Einkommensverluste, die durch die Aufforstung landwirtschaftlich genutzter Flächen dem Eigentümer entstehen. Zuwendungsempfänger können natürliche Personen, juristische Personen des Privatrechts als Besitzer von land- und forstwirtschaftlichen Flächen sowie anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse sein. Die Zuwendungen werden bei der Landwirtschaftsbehörde beantragt.