Jagd und Wild

Das Bundesjagdgesetz regelt das Jagdrecht, das untrennbar mit dem Eigentum an Grund und Boden verbunden ist. Zugleich verpflichtet es zur Hege, die das Ziel hat, einen den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten Wildbestand zu erhalten und dessen Lebensgrundlage zu sichern.

Angepasste Wildbestände zeichnen sich durch bessere Lebensbedingungen für die einzelnen Tiere aus. Zudem wird Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen und im Wald entgegengewirkt. Die Jagd ist ein wesentlicher Bestandteil der naturnahen Waldwirtschaft. Ohne Jagd würden viele Baumarten wie Ahorne, Eichen oder Tannen kaum auf natürlichen Weg ohne Schutzmaßnahmen aufwachsen, da sie stark dem Verbiss durch Rehwild ausgesetzt sind. Das Ziel von naturnahen, standortsgerechten Mischwäldern wäre somit nur schwer zu erreichen. Die Jäger erbringen somit einen wichtigen ökologischen Beitrag.

Neben den genannten Effekten der Jagd wird selbstverständlich mit dem Wildbret auch ein absolut hochwertiges Lebensmittel gewonnen, das in natürlicher Umgebung ohne Medikamente und Kraftfutter aufgewachsen ist.

Regelmäßige Verbissgutachten geben Aufschluss über die Wildpopulation und die notwendige Abschusshöhe.