Untere Eingliederungsbehörde

Die untere Eingliederungsbehörde ist zuständig für die Aufnahme und Unterbringung zugewiesener Spätaussiedler.

Im Landratsamt werden darüber hinaus Zweitausfertigungen für Vertriebenenausweise oder Bescheinigungen über die Spätaussiedlereigenschaft erstellt.
Erstbescheinigungen zum Nachweis der Spätaussiedlereigenschaft gemäß § 15 Abs. 1 bzw. § 15 Abs. 2 Bundesvertriebenengesetz werden seit dem 01.01.2005 durch das Bundesverwaltungsamt ausgestellt.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesverwaltungsamt.

Ein weiteres Aufgabenfeld ist die Kapitalentschädigung nach § 17 Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG) sowie die monatliche besondere Zuwendung nach § 17a StrRehaG (sog. „Opferpension).

Die untere Eingliederungsbehörde ist hier für die Zahlung bzw. Nachzahlung der Kapitalentschädigung an die Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR bzw. deren Erbberechtigte zuständig sowie für die Gewährung der monatlichen besonderen Zuwendung in Höhe von bis zu 300 €.