Neues Handlungsfeld der Offensive „Zukunft Ostwürttemberg“ gestartet
Nachhaltigkeits- und Energiemanager aus Ostwürttemberg treffen sich im Landratsamt
Die Offensive „Zukunft Ostwürttemberg“ prägt bereits seit dem Jahr 2021 wirtschaftspolitisch die Geschicke der Region Ostwürttemberg und ist in diesem Jahr fortgeschrieben worden. Neu konzipiert wurde im Masterplan der Offensive unter anderem das Handlungsfeld 3 „Energiewende und nachhaltiges Wirtschaften“, dessen Koordinator Landrat Peter Polta ist.
Im Rahmen der kürzlich stattgefunden Auftaktveranstaltung zum Handlungsfeld begrüßte Polta im Landratsamt rund 40 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit den Worten: „Nachhaltigkeit und eine kostenbewusste Energiewende sind wichtige Faktoren, um den Wohlstand der Region Ostwürttemberg und des Landkreises Heidenheim weiter zu stärken und unsere Industrie zu unterstützen sowie wichtige Arbeitsplätze zu sichern.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler ging auf das Gesamtprojekt ein: „Die Offensive „Zukunft Ostwürttemberg“ ist ein Erfolg für unseren Standort und erzeugt für die vier großen Handlungsfelder eine breite Sichtbarkeit. Mit praktischen Erfahrungen und wichtigen Botschaften waren wir vor einigen Wochen erst in Brüssel und haben dort auf die regionalen Herausforderungen mit Beispielen aus der Praxis aufmerksam gemacht.“
Auf der Agenda des Nachmittags standen mehrere impulsgebende Vorträge. Vorgestellt wurden das Planungsprojekt „Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0“ des Regionalverbandes Ostwürttemberg, das Strategieprojekt „Regionale Innovationssysteme“ (RIS) mit Fokus Green Economy der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg mbH, kurz WiRO, sowie das Leuchtturmprojekt „Catch4Climate“ bei SCHWENK Zement in Heidenheim-Mergelstetten der Forschungsgesellschaft „Cement Innovation for Climate“ (CI4C GmbH & Co. KG).
Im Anschluss fanden zwei Workshops zum Projekt „Ostwürttemberg VernEEtzt 2.0“ und zum Projekt „Regionale Innovationssysteme“ statt. Um ihre Vorhaben besser und gezielter steuern zu können, sind beide Projekte auf Wissen aus der Unternehmerschaft, den Netzbetreibern und der Wissenschaft, aber auch von den Kommunen angewiesen. „Mit VernEEtzt 2.0 wollen wir die Energiewende flächenwirksam verorten und deren Steuerung intersektoral vernetzt und gemeinsam koordiniert umsetzen. Wesentliche Elemente des Projektes sind ein Energieforum zur gemeinsamen Steuerung und eine digitale Energielandkarte, die zum Beispiel Einspeiser und die Energieinfrastruktur verortet und so die Energiewende wirksam unterstützt“, so die Direktorin des Regionalverbands Franka Zanek.
Nadine Kaiser, Geschäftsführerin der WiRO, unterstützt: „Insbesondere im Bereich Green Economy ist die Energielandkarte aus bioökonomischer Sicht wichtig. Doch auch in Bezug auf die kommende EU-Förderperiode 2028-2034 werden wir Projekte mit Fokus Green Economy entwickeln müssen, um die Wertschöpfung in der Region Ostwürttemberg zu steigern und weiter auszubauen. Der Workshop im Handlungsfeld 3 der Offensive „Zukunft Ostwürttemberg“ hat uns hier sehr geholfen.“
65/2026

